Nach dem wir schon am letzten Abend unserer Weserradtour uns noch kurz gemeinsam die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bremen angesehen hatten
durch die Schlachtezum Rathaus(hellerleuchtet)StadtmusikantenDom St. PetriRoland
blieben Angelika, Andreas, Volker und ich noch einen weiteren Tag in Bremen, um uns die Stadt anzusehen. Ich war am Morgen sehr früh wach und nutze dies für einen Erkundungsspaziergang durch die noch menschenleere Stadt.
Hotelschiff Aventura (die anderen schlafen noch)Böttcher Straßemit Glockenspiel und ohne TouristenDie Bremer Stadtmusikanten (Version 1)Marktplatzmit RolandRathaus von der anderen SeiteSt. Petri vom Domplatz aus gesehenWasserturm auf dem Werder
Nach dem ich also nun herausgefunden hatte, was für einen Turm wir da gestern gesehen hatten, ging ich durch die Schnoor zurück. Auch hier hatte ich das Glück, dass ich fast alleine unterwegs war und eine ganz besondere Stimmung einfangen konnte.
Dann machte ich mich über Nebenstraßen zurück auf den Weg zum Schiff.
Nach dem gemeinsamen Frühstück (während es draußen anfing zu regnen) ging es für Adelheid und Ingo zum
und Angelika, Andreas, Volker und ich brachten unsere Räder und Sachen ins nächste Hotel, dem Dorint am Loriotplatz. Wetterbedingt entschlossen wir uns dann für einen Besuch im nahegelegenen
Am Nachmittag hatten wir eine Stadtführung gebucht, bei der es zum Glück weitestgehend trocken blieb. Hier bekamen wir viel Informationen zur Geschichte von Bremen und den verschiedenen Sehenswürdigkeiten.
Dom von innenund außenLichtbringer am Eingang zur Böttcherstraße6 der 7 Faulendie Tafeln sieht man nur während des GlockenspielsWohnhäuser in der Schnoor
Danach konnten wir dann (endlich) im Hotel einchecken und uns auf unseren Zimmern etwas ausruhen, bevor wir zum Abendessen erneut in die Schnoor gingen.
Mühlenidylle direkt bei unserem HotelSchnoorviertel
Heute starteten wir zu unserer letzten gemeinsamen Etappe nach Bremen. Die geplante Tour über eine Alternativroute ließ Verden rechts liegen, war aber immer noch die längste auf unserer Tour.
Sie ging über viele kleine Dörfer, das Villenviertel von Baden, aber wir fanden auf den ersten 40 km keine Möglichkeit einzukehren, so dass wir nach über 2 1/2 Stunden ohne längere Pause ziemlich kaputt (und etwas genervt) in Thedinghausen ankamen. Nach etwas Hin- und Her landeten wir im lokalen Imbiss und genossen endlich ein Barre Bräu (dein Herz erfreu), eine Gelegenheit, auf die Andreas schon so lange gewartet hatte.
Der Adelheidshof liegt kurz hinter BückenKuh auf dem DeichWeserbrücke bei Langwedel
Nach der Stärkung fuhren wir noch kurz zurück zum Schloss Erbhof, das wir aber aufgrund der dort stattfindenden Hochzeitsfeier nicht näher besichtigen konnte.
Schloß ErbhofDie freiwillige Feuerwehr in Thedinghausen residiert im SchlossMaria Magdalena Kirche in Thedinghausen
Danach ging es weiter in Richtung Bremen zuerst noch durch eher ländliche Gebiete, doch bald wurde der Fahrradverkehr auf dem Radweg immer dichter und dann war auch schon die Innenstadt von Bremen in Sichtweite.
Ausblick auf Bremen am Werdersee
Hier mussten wir noch ein bisschen suchen, bis wir den Weg zu unserer letzten, besonders urigen Unterkunft, dem Küstenmotorschiff Aventura fanden. Hier feierten wir unsere Ankunft nach über 400 gemeinsamen Kilometern mit dem obligatorischen Einlaufbier.
Morgen heißt es für Adelheid und Ingo Abschied nehmen, während der Rest von uns noch eine weitere Nacht in Bremen bleiben wird, um ein wenig die Stadt zu erkunden. Aber das ist natürlich ein weiteres Kapitel in Deutschland von A bis Z.
Nach einer sehr ruhigen Nacht im Mühlengasthof Landesbergen starteten wir den heutigen Tag mit einem ausgiebigen Geburtstagsfrühstück.
Um den durchziehenden Regenfronten auszuweichen, fuhren wir zunächst auf dem schnellsten Weg nach Nienburg. Dort hatten wir noch etwas Zeit für Besichtigungen, bevor wir vor dem Regen in eine Bäckerei in der Innenstadt flüchteten.
Gegen Mittag konnten wir dann regenfrei weiter fahren. Auf unserem Weg konnten wir das zweite frischgeborene Kalb unserer Tour bewundern.
In Drakenburg wechselten wir auf die andere Weserseite und besichtigten den Weserrenaissance-Torbogen am Rittergut Drakenberg und die Johannis-der-Täufer-Kirche.
Nach einem letzten Wechsel mit der Fähre bei Schweringen fanden wir in der hol(ü) Bar noch ein schönen Platz für eine Einkehr bei mittlerweile wieder sonnigem Himmel.
Von hier aus war es nur noch ein kurzer Weg bis zu unserem heutigen Ziel, dem Thöles Hotel Bücken. Hier wurden wir im modernsten und größten Hotel unserer Reise routiniert empfangen. Nach dem wir unserer Räder in einem Luxusabstellraum untergebracht hatten, konnten wir sehen, dass auch unsere Zimmer sehr schick und geräumig waren. Allein meine Dusche war größer als das gesamte Bad im Grotehof in Minden.
Für heute war zur Erholung eine kurze Etappe angesagt mit genügend Zeit für Pausen. Die Altstadt von Minden passierten wir auf unserem Weg zurück vom Hotel zur Weser.
MarktplatzRathausMarktplatzMindener DomMindener Domzurück an der Weser
Am Wasserstraßenkreuz fuhren wir von der Weser hoch zum Mittellandkanal und bestaunten dieses imposante Bauwerk.
Mittellandkanalbrücke am Wasserkreuz MindenDie Schiffe, die über die neue Brücke (42m breit) fahren, kann man von unten gar nicht sehenAlte Brücke (24m breit)Blick von der alten Brücke in Richtung Schleuse
Auch für die Schachtschleuse, mit der Schiffe zwischen Weser und Mittellandkanal wechseln können (mit ungefähr 13m Höhenunterschied) nahmen wir uns ausgiebig Zeit.
Leider war die Gastronomie an der Schleuse geschlossen, so dass wir nun auf dem Weg nach einer Alternative suchten. Der Biergarten im Schloss Petershagen ist nur am Wochenende geöffnet, aber wir fanden noch einen guten Bäcker, bei dem jeder etwas Leckeres fand.
Schloss Petershagen Klosterkirche in Schinna
In Schinna machten wir noch einen kurzen Abstecher durch das Kloster bevor wir dann schon bei unserem Ziel, dem Mühlengasthof in Landesbergen ankamen. Dieser bietet für kleines Geld einen Biergarten, der ein wahres Blumenparadies ist und idyllischer nicht sein kann, gemütliche Zimmer mit Fliegengittern vor dem Fenstern und phantastisches Essen mit selbstgezüchteten Zutaten wie der eingelegten Teardrop Chili, von der wir noch nie etwas gehört hatten.
Heute morgen starteten wir bei bewölktem Himmel und mit der Chance auf Regen. Durch die Altstadt von Hameln fuhren wir zurück an die Weser und schon kurz hinter Hameln verpassten wir beinahe die Abzweigung zu unserem ersten Zwischenziel, dem romanischen, über 1000 Jahre alten Damenstift Fischbeck.
Nach weiteren kurzen Fotostopps fuhren wir bei immer besserem Wetter weiter nach Rinteln, wo wir uns in der Altstadt zunächst beinahe verloren aber dann doch wieder fanden. Dass wir dabei an einem Denkmal mit 3 Schweinen vorbei kamen, war nur Adelheid aufgefallen.
Kunst am Wegruft Begeisterung hervorRastplatz bei Hessisch Oldendorf
Vom Eiscafé Rialto aus, erkundeten wir jeweils zu Fuß die Stadt.
Danach machten wir noch einen Abstecher zum alten Hafen,
bevor wir den weiteren Verlauf unserer Route ausdiskutierten. Die Weser macht bis nach Porta Westfalica einen großen Bogen, so dass es auf dem Weserradweg noch weitere 40km gewesen wären, was für nicht jeden aus unserer Gruppe aufgrund von Gesundheits- bzw. Fitnesszustand sinnvoll erschien. Da wir uns nicht aufteilen wollten, nahmen wir gemeinsam die Abkürzung über den Berg (Veltheim nach PW-Hausberge), was uns eine phantastische Aussicht auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal bescherte.
Porta-Westfalica ließen wir dann links liegen und machten in Minden noch mal Halt bei der Schiffsmühle, die wir noch vor der nächsten angemeldeten Gruppe kurz besichtigen konnten.
Von da aus fuhren wir weiter zu unserem Hotel, dem Grotehof, der in Minden etwas abseits des Weserradwegs liegt, in dem wir sehr freundlich empfangen wurden. Nach der Regeneration in der Sauna und einem sehr guten Abendessen schafften wir es heute zum ersten Mal auf unserer Tour noch eine Runde Skyjo zu spielen.
Nach dem Frühstück fuhren wir erstmal vom Hotel über die Weserbrücke nach Holzminden. Dort mussten wir direkt am Ufer der Weser Halt für einen Fotostopp machen.
Danach ging es in die Altstadt vorbei an den verschiedenen Duftsäulen, die in Holzminden, der Stadt der Düfte, verteilt sind.
Kurz hinter Holzminden ließ uns eine Herde Rinder erneut anhalten. Von der Besitzerin erfuhren wir, dass das Kalb in der vergangen Nacht geboren wurde.
Nun ging es mit nur weniger kurzen Stopps zügig weiter bis nach Bodenwerder, der Münchhausen Stadt, wo es am Ufer der Weser einige Restaurants gab, die sich für eine ausgedehntere Pause anboten.
„Der Weg ist das Ziel“Die Fähre war leider nicht in Betrieb
Anschließend hatten wir wieder genügend Energie, um uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bodenwerder kurz anzusehen und dann die Fahrt fortzusetzen.
Münchhausen – das halbierte Pferd (hintere Hälfte)Münchhausen BrunnenAltstadt von BodenwerderMünchhausen – das halbierte Pferd (vordere Hälfte) dat is eine DampfmaschineWasserschloss Hehlen
Kurz vor Hameln verwirrte uns dann die Abweichung der verschiedenen Navigationssysteme vom ausgeschilderten Weg, doch letztendlich kamen wir alle, wenn auch kurz getrennt, am Hotel Christinenhof in Hameln an.
Nach einer Entspannungspause im kleinen Spa-Bereich (Schwimmbad und Sauna) besichtigten wir Hameln und waren erstaunt über die Pracht der alten Häuser.
Nach einer für die Mückenjäger unter uns sehr unruhigen Nacht starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück bei strahlendem Sonnenschein in Weißehütte.
Diesmal nahmen wir nicht die Fähre, um auf die andere Weserseite zu kommen, sondern fuhren weiter bis zur Brücke nach Gieselwerder.
Unser erster Halt war nach der heutigen Bergetappe (25 % Steigung!!!), die wir gemeinsam alle meisterten, Bad Karlshafen. Nach einem kurzen Stopp am Hafen gönnten wir uns zur Belohnung ein Eis im an der Weser gelegenen Garten des Eiscafé Cortina.
In Würgassen ging es wieder mit der Fähre auf die andere Seite und von da aus ging es über Beverungen, vorbei am Schloss Fürstenberg an den Godelheimer See, wo wir eine Mittagspause mit Schwimmbad-Pommes, Bier und Aussicht auf den Sandstrand genossen.
Burg BeverungenSchloss Fürstenberg
In Höxter war dann Kultur angesagt. Andreas ist dort aufgewachsen und zeigte uns die schönsten Fachwerkhäuser, Kunst und natürlich auch das Weltkulturerbe Kloster Corvey.
Um zu unserem Hotel Kiekenstein in Strahle zu kommen, mussten wir den Weser-Radweg verlassen und über eine letzte Bergetappe bewältigen. Belohnt wurde das dann mit der phantastischen Aussicht von der Restaurant-Terrasse auf das Wesertal.
Auch die totale Mondfinsternis konnten wir hier später beobachten.
Der erste Tag unserer Radtour entlang der Weser startete in Göttingen. Ich hatte bei Volker übernachtet, der in Göttingen oben auf dem Berg wohnt.
Startklar
Bei strahlenden Sonnenschein waren wir früh wach, packten die Räder voll und hatten noch genügend Zeit für einen Kaffee auf der Terrasse, bevor wir zum ersten Treffpunkt an der Brücke über die Leine starteten, wo wir mit Andreas und Angelika verabredet waren. Die ersten Meter auf dem vollgepacktem Rad fühlten sich sehr ungewohnt und wackelig an, doch auf den hervorragenden Radwegen kamen wir gut und früher als geplant an.
Nun ging es weiter zur Bäckerei Hermann in Groß Ellershausen, wo Ingo und Adelheid bereits auf uns warteten. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es dann ca. 35 km durchs Weserbergland über Dransfeld nach Hann.-Münden, wo „Fulda und Werra sich küssen“ und die Weser startet.
Blick zurück auf Göttingen Blick nach vorn: die ehemalige Eisenbahnstrecke nach Dransfeldin Dransfeld Unsere Reisegruppe In brausender FahrtUnd wieder der Blick nach vorn: die Weser
Hann.-Münden hat nicht nur den Weserstein zu bieten, sondern auch eine wunderschöne Altstadt, wo es beim Ritter der Rotwurst preisgekrönte Bratwurst gibt, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten.
Rathaus Hann.-MündenLetzter Fotostopp in …Hann.-Münden
So gestärkt ging es nun die Weser entlang zum nächsten legendären Halt, dem Fährhaus in Hemeln, ein bekannter Treffpunkt für Biker, wo auch der Altkanzler Gerhard Schröder gelegentlich einkehrt (zuletzt im Mai, wie unsere Bedienung zu berichten wusste).
Unsere nächste Station war das Benediktiner Kloster Bursfelde.
Danach setzten wir mit der Fähre in Oedelsheim auf die andere Weserseite über und fuhren 2 km zurück zu unserem ersten Hotel, dem Gasthaus zum Lindenwirt in Weißehütte.
Die Bilder zeigen einige besondere Orte, aber mein Highlight des Tages war die Tour selbst, durch grüne Wälder und Felder, entlang der Weser in einer wirklich wunderschönen und idyllischen Landschaft, an der ich mich gar nicht satt sehen konnte und die Freude darüber, dies gemeinsam mit so guten Freunden erleben zu können.
Zusammen mit meiner Freundin Ilona ging es letztes Wochenende nach Dresden. Schon die Hinfahrt war recht spannend, denn kurz bevor ich Ilona am vereinbarten Treffpunkt in Köln-Porz abholen konnte, wurde nahe der Autobahn eine Bombe gefunden, die SOFORT entschärft werden musste. Also mussten wir schnell einen neuen Treffpunkt improvisieren und auf Umwegen zur A3 fahren. Als wir dann nach einigen weiteren Staus, Umfahrungen und Ladepausen nach mehr als 7 Stunden Fahrt endlich in Dresden ankamen, stellten die Sperrungen aufgrund der Finals eine weitere Herausforderung dar. Da wir den Weg zum günstigen Conti-Parkhaus nicht finden konnten, stellten wir den Wagen erstmal in einem nahe zum Hotel gelegen Parkhaus ab. Nach einem kurzen Boxenstopp in unserem schönen und super zentral gelegenen Hotel ging es dann zum Abendessen ins urige Restaurant Pulverturm (direkt an der Frauenkirche).
Am nächsten Morgen parkten wir dann das Auto um und machten uns auf den Weg in die Neustadt zum Frühstück in der Markthalle. Die Stadt war vor 8:00 Uhr morgens herrlich leer, doch leider entsprach die Markthalle nicht dem was wir erwartet hatten. Geöffnet hatten ein Bäcker, der am Samstag keine belegten Brötchen verkauft, ein Metzger und der Konsum.
nichts los um 7:30 UhrAussicht von der AugustusbrückeDer goldene Reiter und der orange HeldMarkthalle
Nach einem entsprechend knappen Frühstück bummelten wir dann zurück zum Zwinger
HauptstraßeObergrabenKönigstraßedurch die Prachtstraßen der Neustadt vorbei am japanischen Palaisdurch den Palaisgarten über die Marienbrückezum Zwinger
und starteten mit dem Hop-On-Hop-Off Bus zur ersten Besichtigungsrunde bis zu unserer nächste Station und dem Treffpunkt für die Führung durch die Neustadt: Pfunds Molkerei, der „schönste Milchladen der Welt“. Hier bekamen wir neben beeindruckenden Ansichten auch ein leckeres und günstiges Käsefrühstück.
Unsere Führung durch die Neustadt hatte Street Art als Schwerpunkt und wir lernten auch die alternative Seite von Dresden kennen.
Nach so viel Eindrücken gingen wir durch das Gewühl der Finals erstmal zurück ins Hotel für eine kleine Pause, die dann etwas länger wurde als geplant.
das Publikum der Finals Wettkämpfe vor der Semperoper
Wir nahmen uns trotzdem noch Zeit für einen Kaffee im Aha, das aufgrund der Kaffeequalität dann direkt zum Stammfrühstückslokal für die nächsten Tage auserkoren.
Danach blieben uns noch -10 Minuten zum Umziehen für das Abendessen in der Brasserie Bateau und den anschließenden Besuch der Semperoper.
Pause auf der Terasse der Semperoper genau zum Sonnenuntergang
In der Bar 1705 ließen wir dann bei einem außergewöhnlichen Cocktail den Abend ausklingen.
Den Sonntag starteten wir mit einem kurzen Fotostopp am Rathaus und dem sehr leckeren Frühstück im Aha.
RathausRegnet es?Lecker Frühstücknichts los am Altmarkt
Dann ging es mit dem Bus zum Blauen Wunder und zur Schwebebahn.
Villa in Blasewitz (vom Bus aus)Schwebebahn Dresden, die älteste der WeltAussicht von der Bergstattion der Schwebebahn auf das Blaue Wunder und den Rest von Dresden
An der Bergstation machten wir einen kleinen Rundgang durchs Villenviertel.
Nun ging es weiter bis zu den Elbschlössern, wo die Gärten von Schloss Albrechtsberg und Lingerschloss Besuchern für einen Spaziergang offen stehen.
Wir konnten die schöne Aussicht in der Straußwirtschaft leider nur kurz genießen,
da wir noch die Altstadtführung mitmachen wollten.
der Königszugist auch von der anderen Seite sehenswert
Diese war sehr interessant und hat uns viele Anregungen mitgegeben, was wir bei einem nächsten Besuch in Dresden noch ausgiebiger besichtigen können.
Da die Führung direkt neben der Felix Rooftop Bar endete, nutzen wir die Gelegenheit für eine kleine Pause.
Zusätzlich zur schönen Aussicht gab es noch einen „wie klein ist die Welt“-Moment als unser heimische Pfarrer, der Ilona als gute katholische Brauweilerin natürlich kennt, sich an einen Tisch in der Nähe setzte.
Nach dem Abendessen im Gänsedieb (eins von vielen Restaurants am Gänsediebbrunnen) besuchten wir nochmal etwas ausgiebiger den Zwinger.
Zum Abschluss ging es um 20:00 Uhr zur Tour mit dem Nachtwächter, der uns einiges aus dem Dresdner Leben im dunklen Mittelalter erzählte.
Von Lübeck aus ging es mit zwei mal Umsteigen weiter nach Magdeburg. Der zweite Zwischenstopp in Uelzen ließ mir genug Zeit, ein paar Fotos vom Bahnhof zu machen und das zweite Mal in meinem Leben eine von Friedensreich Hundertwasser gestaltete öffentliche Toilette zu besuchen. (das erste Mal war in Kawakawa).
Bahnhof Uelzen
In Magdeburg startete der Weg vom Bahnhof zum Hotel recht trostlos, die Stadt war mittags ziemlich leer und die ersten Gebäude, die ich sah, hatten den typischen Charme „Bahnhofsgegend“. Dann musste ich vorbei an der Grünen Zitadelle und hatte ein Deja Vu.
So viel Hundertwasser an einem Tag gibt es sonst nur in Wien.
Auch mein Hotel direkt am Domplatz ist ein echter Hingucker.
Nach einer Ruhepause machte ich mich dann auf den Weg in Richtung Elbe, um festzustellen, dass es hier nicht eine sondern 3 Elben gibt (Elbe, Zollelbe und alte Elbe) und dass zwischen diesen sehr viel Baustellen sind, so dass ich die Idee dort entlang zu spazieren, wieder verworfen habe und mich auf das Elbufer beschränkt habe.
Elbufer mit DomAlte ElbeStiftskirche Unserer Lieben FrauenJohanniskircheLutherdenkmalGoldene Reiter
Auch in Magdeburg nutze ich den zweiten Tag für eine Stadtführung. Bei dieser erfuhren wir viel über die Stadtgeschichte, die dokumentiert bis ins Jahr 805 zurück reicht. Neben Kaiser Otto I. (als Goldener Reiter dargestellt), der aus Magdeburg ein Bistum machte und den ersten Dom (aus Holz) bauen ließ, spielte auch der Physiker Otto von Guericke eine wichtige Rolle für den Wiederaufbau von Magdeburg nach dem 30 jährigen Krieg.
Rathaustür mit Darstellung der StadtgeschichteOtto von Guericke
Mit Hilfe der Magdeburger Halbkugeln konnte er die Wirkung des Vakuums belegen.
Kreuzgang des Klosters Unserer Lieben FrauenStiftskirche Unserer Lieben FrauenMechthild von MagdeburgDom
Kloster und Stiftskirche Unserer Lieben Frauen gehören zu den ältesten Bauwerken von Magdeburg. Nach dem Ende des Stadtrundgangs am Dom gönnte ich mir eine Mittagspause bevor ich an der Führung in der Grünen Zitadelle teilnahm. In einer herrlich kleinen Gruppe von nur 9 Personen wurden wir durch, auf und um die Zitadelle herumgeführt.
InnenhofIndividuelle Kennzeichnung der Tiefgaragenplätze
Besonders beeindruckend fand ich die Aussicht vom Dach der Zitadelle: