Kategorie: Deutschland von A – Z (Seite 1 von 2)

C wie Cuxhaven

Von Hamburg aus machte ich mich auf den Weg nach Cuxhaven. Da mein Navi noch auf Fähre eingestellt war, ging der kürzeste Weg mit der Fähre über die Elbe. Im Gegensatz zur Hinfahrt musste ich nur kurz warten, da Pkw aus der Schlange der Lkw nach vorne geholt wurden. So kam ich zu einem Platz in der ersten Reihe und konnte dann am anderen Ufer der Elbe entspannt weiter fahren.

Nach einem weiteren kurzen Ladestopp ging es weiter nach Cuxhaven-Döse. Als ich mein Auto in der Straße meiner Unterkunft parken wollte, war dies aufgrund einer Baustelle leider nicht möglich. Zum Glück war in der Parallelstraße noch etwas frei, aber ich war schon etwas angefressen.

Da ich noch Zeit hatte, spazierte ich die Bucht entlang und wollte anschließend zur Tourist Information. Die war, genau wie alle der wenigen Restaurants in der Nähe leider geschlossen. Ich war mittlerweile hungrig und noch mehr angefressen. Also ging ich zum Lidl, kaufte ein paar Vorräte für die nächsten Tage und ging zurück zur Unterkunft, die mich nach dem Self-Check-In mit einem freundlichen Chlor Geruch von der letzten Reinigung erwartete.

Am nächsten Tag fuhr ich nach Sahlenburg zur Wattwanderung „Priele und Austern XL“. Bereits auf dem Weg dahin entdeckte ich die schöneren Seiten von Cuxhaven, die Küstenheide, das touristische Duhnen mit vielen Restaurants und natürlich auch das Watt selbst.

An meinem letzten Tag in Cuxhaven wendete ich mich gen Osten und besichtigte die Sehenswürdigkeiten in Cuxhaven selbst.

Das Schloss Ritzebüttel konnte ich nur von außen besichtigen, aber dafür im Schweizerhaus eine Hochzeit aus der Ferne beobachten.

Zum Abschluss machte ich noch eine kurzen Fahrradausflug zur Duhner Küstenheide und genoß die Natur auf dem Erlebnispfad.

H wie Hamburg

Nach meinem ersten Mal Wacken hatte ich ein paar Tage in Hamburg zur Erholung in einem ruhigen Hotel in Blankenese geplant.

Hier ist schon die nähere Umgebung mehr als sehenswert:

Blankenese schmiegt sich in die Elbhänge ein und im Treppenviertel konnte ich über das fünffache meines täglichen Höhenpensums (50 Stockwerke) erreichen:

Einen Tag hatte für die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von Hamburg reserviert und bei „Robin und die Tourguides“ einen Stadtrundgang durch die Altstadt gebucht.

Bei meiner Ankunft am Jungfernsteg kamen einige Erinnerungen an frühere Besuche zurück.

Der Stadtrundgang startete am Rathaus

und wir erfuhren in zwei Stunden viel über die Geschichte Hamburgs.

Das Rathaus wurde nach dem Brand von 1842, der einen großen Teil der Altstadt von Hamburg darunter das alte Rathaus zerstörte, mit einer primär planungsbedingten Verzögerung neu aufgebaut. Hamburg hatte zu dieser Zeit durch die Eingliederung in das deutsche Reich (1871) und den Zollanschluss (1888) den Status als freie Stadt verloren. Durch die prunkvolle Gestaltung des Rathauses sollte die Macht Hamburgs symbolisiert werden.

Vom Rathaus aus ging es weiter, Lina erklärte uns Bedeutung und Funktion von Alster und Fleeten und dass Hamburg an der Alster gegründet wurde.

Die Nikolai Kirche wurde nach dem Brand von 1842 neu aufgebaut und war zwei Jahre lang das höchste Gebäude der Welt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche erneut zerstört und ist heute ein Mahnmal.

Am Vierländerin Brunnen auf dem Hopfenmarkt erklärte uns Lina dann, welche Bedeutung Bier für Hamburg hatte, bevor wir weitergingen.

Nach dieser sehr informativen Tour ging ich dann erstmal weiter zu den Landungsbrücken, um mich mit einem Fischbrötchen zu stärken.

Danach lag es nahe, zur Abkühlung in den alten Elbtunnel zu gehen.

Mit der Buslinie 111 setze ich mein Sightseeing fort und erreichte so bequem den Elbberg.

Danach erwischte ich noch die letzte Führung durchs Rathaus, wo uns Patrick die imposanten Räume von Bürgerschaft und Senat zeigte.

Danach fuhr ich zum Essen zum Mazza, einem Restaurant, dass ich von früheren Hamburg Besuchen kannte. Anschließend ging es mit der Fähre dem Sonnenuntergang entgegen zurück in Richtung Hotel.

Oldenburg – Tag 2

Nach dem gestrigen Museumstag war heute Stadtbesichtigung angesagt. Mein Ziel war es alle Sehenswürdigkeiten abzuklappern, die ich nicht bereits gestern gesehen hatte.

Meine erstes Ziel war der Lappan, das Wahrzeichen von Oldenburg und alles, was auf dem Weg dahin lag:

Der Lappan hat im Gegensatz zur Kirche, an die er angebaut wurde, den Stadtbrand von 1676 überstanden.

Nun ging es nach einem kurzen Abstecher in den Park am Wallgraben zum Hauptbahnhof.

Trotz des Denkmalschutzes ist es primär ein Bahnhof und die Gegend drumherum entsprechend. Am Hafen hingegen wurde offensichtlich in den letzten Jahren viel gebaut und modernisiert.

Da das Wetter, wie man sieht, zunehmend schlechter wurde, machte ich mich zurück auf den Weg in die Altstadt und flüchtete vor dem Regen in diverse Läden.
Später entdeckte ich dann einen weiteren Jugendstilbau:

Das Gebäude Lange Straße 8/9 , in dem heute die Volksbank untergebracht ist, wurde in den Jahren 1906 bis 1908 von der Deutschen Nationalbank, Bremen, nach einem Entwurf der Bremer Architektengemeinschaft Abbehusen & Blendermann errichtet.

Aber zurück zu den offiziellen Sehenswürdigkeiten:

Das Fresko von 1908 zeigt den Landesfürsten auf seinem Hengst Kranich. Neben dieser alten Street Art gibt es in Oldenburg auch so viel moderne Street Art, dass eine eigene Stadtführung zu diesem Thema angeboten wird.

Nach so viel Schauen brauchte ich erstmal eine Pause und machte mich durch die kleinen Gassen der Altstadt auf den Weg zurück zum Hotel:

Nach der wohlverdienten Pause drehte ich noch eine letzte Runde durch den Schlossgarten bei mittlerweile wieder besserem Wetter:

O wie Oldenburg

Da ich meinen Besuch in Oldenburg von Sonntag bis Dienstag geplant hatte, war am ersten Tag Museumsbesichtigung angesagt. Zum Glück hat auch das regnerische Wetter dazu gepasst.

Meine erste Station war das Horst-Janssen-Museum, ein imposantes Bauwerk.

Dort entdeckte ich zwar eine interessante Gemeinsamkeit mit dem Künstler, aber die Bilder von Christoph Niemann, die in einer Sonderausstellung gezeigt wurde, haben mich viel mehr angesprochen:

Danach verschaffte ich mir im benachbarten Stadtmuseum Oldenburg einen Überblick über die Stadtgeschichte.
Eine erste Siedlung konnte dank der Ausgrabung des „Heidenwalls“ auf das Ende des 7. Jhd. datiert werden, eine erste Erwähnung gab es aber erst 1108 und das Stadtrecht folgte im Jahr 1345.
Durch einen Großbrand im Jahr 1676 sind bis auf eine Ausnahme keine mittelalterlichen Gebäude mehr erhalten und es wurde als Konsequenz durch die dänische Krone im Jahr 1764 die „General-Brand-Versicherungs-Societét“ für die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst gegründet.

Auf dem Weg zu den nächsten Museen gönnte ich mir noch eine kurze Pause und stärkte mich mit einer leckeren Bowl für die weitere Kultur.

Das Landesmuseum Kunst & Kultur ist im Prinzenpalais, im Oldenburger Schloss und im Augusteum untergebracht. Neben den Kunstwerken, den Ausstellungsstücken zu Kunstgewerbe und Design sind auch die Räumlichkeiten selbst sehenswert.

In der Ausstellung zu Kunstgewerbe und Design nach Epochen habe ich neben meinen Favoriten aus der Bauhaus Zeit (ohne Foto) ein Stück eigene Vergangenheit entdeckt.

Stadtgeschichte und Kunst im Schloss:

Im Prinzenpalais sind die moderneren Werke zu finden:

Im Augusteum faszinierten mich vor allem die fotorealistischen Gemälde:

Nun freue ich darauf, morgen bei besserem Wetter Oldenburg weiter zu erkunden.

Y wie Yach

Es ist gar nicht so einfach in Deutschland einen Ort mit Y zu finden. Die Wikipedia Liste der Städe in Deutschland hat jedenfalls nichts zu diesem Buchstaben. Bei meinem Recherchen fand ich allerdings den Ort Yach im Schwarzwald, den ich dieses Wochenende auf meinem Rückweg aus Freiburg besuchte.

Ich parkte in der Ortmitte am Rathaus, um von da aus den Ort zu erkunden. Yach hat einige Wanderwege zu bieten, aber aufgrund von Wetter und fehlender Ausrüstung wollte ich nur bis zum Ortende (Ortsschild) spazieren.

Ich ging also bis zum oberen Ende der Dorfstraße (die heißt wirklich so) um dort festzustellen, dass in Yach offensichtlich die Welt endet. Rechts ging es in eine Sackgasse (Hinterzinken), links ging es in eine Sackgasse (Vorderzinken) und weit und breit kein Ortsschild in Sicht.

Da ich wie oben schon erwähnt zum Wandern nicht gerüstet war, entschied ich mich gegen die Umrundung des Yacher Zinken und kehrte zurück zum Auto und fuhr zurück zum Ortsanfang, wo ich ein Ortschild gesehen hatte.

Mit diesem Beweisfoto im Handy setze ich dann den Heimweg fort.

F wie Freiburg

Ok, November ist nicht die beste Zeit für einen Besuch in Freiburg, aber da ich an diesem Wochenende unbedingt meine liebe Freundin Sybille, die zu Besuch in Deutschland ist, von Bad Camberg nach Böblingen (und retour) bringen wollte, war Freiburg ein lohnendes Ziel.

Nach einer längeren Fahrt mit einigen kürzeren und längeren Stopps kam ich am Freitag ziemlich erschöpft im vernebelten Freiburg an und nahm mir vor, die Erkundung der Stadt erst am nächsten Tag zu starten.

Am Samstag hatte ich am Vormittag die Stadtführung gebucht. Vorher machte ich noch eine Runde durch die Stadt und sammelte erste Eindrücke.

Unsere Stadtführung startete am Rathaus und wir bekamen viel über die die Geschichte von Freiburg erzählt. Faszinierend fand ich, dass das alte Rathaus nicht das älteste ist und das das neue Rathaus eigentlich die alte Universität ist (und natürlich gibt es auch ein noch neueres Rathaus im Stühlinger, dass ich aber nicht gesehen habe).

Nach der Stadtführung hatte ich mich mit einem ehemaliger Kollegen, der mittlerweile in der Nähe wohnt, zu einem Spaziergang außerhalb von Freiburg verabredet. Unser Ziel bot Sonnenschein und ganz besondere Aussichten:

Danach ging es zum Abendessen zurück ins nebelige Freiburg.

Am nächsten Morgen kam zum Nebel noch ein leichter Nieselregen hinzu, so dass ich mich bei meinem letzten, selbstgeführten Rundgang durch Freiburg nicht durch Menschenmassen drängeln musste.

Nach einem leckeren späten Frühstück in der Confiserie Gmeiner machte ich mich dann auf den Rückweg durch den Schwarzwald mit einem Zwischenstopp in Yach.

B wie Bremen

Nach dem wir schon am letzten Abend unserer Weserradtour uns noch kurz gemeinsam die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bremen angesehen hatten

blieben Angelika, Andreas, Volker und ich noch einen weiteren Tag in Bremen, um uns die Stadt anzusehen. Ich war am Morgen sehr früh wach und nutze dies für einen Erkundungsspaziergang durch die noch menschenleere Stadt.

Nach dem ich also nun herausgefunden hatte, was für einen Turm wir da gestern gesehen hatten, ging ich durch die Schnoor zurück. Auch hier hatte ich das Glück, dass ich fast alleine unterwegs war und eine ganz besondere Stimmung einfangen konnte.

Dann machte ich mich über Nebenstraßen zurück auf den Weg zum Schiff.

Nach dem gemeinsamen Frühstück (während es draußen anfing zu regnen) ging es für Adelheid und Ingo zum

und Angelika, Andreas, Volker und ich brachten unsere Räder und Sachen ins nächste Hotel, dem Dorint am Loriotplatz. Wetterbedingt entschlossen wir uns dann für einen Besuch im nahegelegenen

Am Nachmittag hatten wir eine Stadtführung gebucht, bei der es zum Glück weitestgehend trocken blieb. Hier bekamen wir viel Informationen zur Geschichte von Bremen und den verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

Danach konnten wir dann (endlich) im Hotel einchecken und uns auf unseren Zimmern etwas ausruhen, bevor wir zum Abendessen erneut in die Schnoor gingen.

D wie Dresden

Zusammen mit meiner Freundin Ilona ging es letztes Wochenende nach Dresden. Schon die Hinfahrt war recht spannend, denn kurz bevor ich Ilona am vereinbarten Treffpunkt in Köln-Porz abholen konnte, wurde nahe der Autobahn eine Bombe gefunden, die SOFORT entschärft werden musste.
Also mussten wir schnell einen neuen Treffpunkt improvisieren und auf Umwegen zur A3 fahren. Als wir dann nach einigen weiteren Staus, Umfahrungen und Ladepausen nach mehr als 7 Stunden Fahrt endlich in Dresden ankamen, stellten die Sperrungen aufgrund der Finals eine weitere Herausforderung dar. Da wir den Weg zum günstigen Conti-Parkhaus nicht finden konnten, stellten wir den Wagen erstmal in einem nahe zum Hotel gelegen Parkhaus ab. Nach einem kurzen Boxenstopp in unserem schönen und super zentral gelegenen Hotel ging es dann zum Abendessen ins urige Restaurant Pulverturm (direkt an der Frauenkirche).

Am nächsten Morgen parkten wir dann das Auto um und machten uns auf den Weg in die Neustadt zum Frühstück in der Markthalle. Die Stadt war vor 8:00 Uhr morgens herrlich leer, doch leider entsprach die Markthalle nicht dem was wir erwartet hatten. Geöffnet hatten ein Bäcker, der am Samstag keine belegten Brötchen verkauft, ein Metzger und der Konsum.

Nach einem entsprechend knappen Frühstück bummelten wir dann zurück zum Zwinger

und starteten mit dem Hop-On-Hop-Off Bus zur ersten Besichtigungsrunde bis zu unserer nächste Station und dem Treffpunkt für die Führung durch die Neustadt: Pfunds Molkerei, der „schönste Milchladen der Welt“. Hier bekamen wir neben beeindruckenden Ansichten auch ein leckeres und günstiges Käsefrühstück.

Unsere Führung durch die Neustadt hatte Street Art als Schwerpunkt und wir lernten auch die alternative Seite von Dresden kennen.

Nach so viel Eindrücken gingen wir durch das Gewühl der Finals erstmal zurück ins Hotel für eine kleine Pause, die dann etwas länger wurde als geplant.

Wir nahmen uns trotzdem noch Zeit für einen Kaffee im Aha, das aufgrund der Kaffeequalität dann direkt zum Stammfrühstückslokal für die nächsten Tage auserkoren.

Danach blieben uns noch -10 Minuten zum Umziehen für das Abendessen in der Brasserie Bateau und den anschließenden Besuch der Semperoper.

In der Bar 1705 ließen wir dann bei einem außergewöhnlichen Cocktail den Abend ausklingen.

Den Sonntag starteten wir mit einem kurzen Fotostopp am Rathaus und dem sehr leckeren Frühstück im Aha.

Dann ging es mit dem Bus zum Blauen Wunder und zur Schwebebahn.

An der Bergstation machten wir einen kleinen Rundgang durchs Villenviertel.

Nun ging es weiter bis zu den Elbschlössern, wo die Gärten von Schloss Albrechtsberg und Lingerschloss Besuchern für einen Spaziergang offen stehen.

Wir konnten die schöne Aussicht in der Straußwirtschaft leider nur kurz genießen,

da wir noch die Altstadtführung mitmachen wollten.

Diese war sehr interessant und hat uns viele Anregungen mitgegeben, was wir bei einem nächsten Besuch in Dresden noch ausgiebiger besichtigen können.

Da die Führung direkt neben der Felix Rooftop Bar endete, nutzen wir die Gelegenheit für eine kleine Pause.

Zusätzlich zur schönen Aussicht gab es noch einen „wie klein ist die Welt“-Moment als unser heimische Pfarrer, der Ilona als gute katholische Brauweilerin natürlich kennt, sich an einen Tisch in der Nähe setzte.

Nach dem Abendessen im Gänsedieb (eins von vielen Restaurants am Gänsediebbrunnen) besuchten wir nochmal etwas ausgiebiger den Zwinger.

Zum Abschluss ging es um 20:00 Uhr zur Tour mit dem Nachtwächter, der uns einiges aus dem Dresdner Leben im dunklen Mittelalter erzählte.

M wie Magdeburg

Von Lübeck aus ging es mit zwei mal Umsteigen weiter nach Magdeburg. Der zweite Zwischenstopp in Uelzen ließ mir genug Zeit, ein paar Fotos vom Bahnhof zu machen und das zweite Mal in meinem Leben eine von Friedensreich Hundertwasser gestaltete öffentliche Toilette zu besuchen. (das erste Mal war in Kawakawa).

In Magdeburg startete der Weg vom Bahnhof zum Hotel recht trostlos, die Stadt war mittags ziemlich leer und die ersten Gebäude, die ich sah, hatten den typischen Charme „Bahnhofsgegend“. Dann musste ich vorbei an der Grünen Zitadelle und hatte ein Deja Vu.

So viel Hundertwasser an einem Tag gibt es sonst nur in Wien.

Auch mein Hotel direkt am Domplatz ist ein echter Hingucker.

Nach einer Ruhepause machte ich mich dann auf den Weg in Richtung Elbe, um festzustellen, dass es hier nicht eine sondern 3 Elben gibt (Elbe, Zollelbe und alte Elbe) und dass zwischen diesen sehr viel Baustellen sind, so dass ich die Idee dort entlang zu spazieren, wieder verworfen habe und mich auf das Elbufer beschränkt habe.

Auch in Magdeburg nutze ich den zweiten Tag für eine Stadtführung. Bei dieser erfuhren wir viel über die Stadtgeschichte, die dokumentiert bis ins Jahr 805 zurück reicht. Neben Kaiser Otto I. (als Goldener Reiter dargestellt), der aus Magdeburg ein Bistum machte und den ersten Dom (aus Holz) bauen ließ, spielte auch der Physiker Otto von Guericke eine wichtige Rolle für den Wiederaufbau von Magdeburg nach dem 30 jährigen Krieg.

Mit Hilfe der Magdeburger Halbkugeln konnte er die Wirkung des Vakuums belegen.

Kloster und Stiftskirche Unserer Lieben Frauen gehören zu den ältesten Bauwerken von Magdeburg. Nach dem Ende des Stadtrundgangs am Dom gönnte ich mir eine Mittagspause bevor ich an der Führung in der Grünen Zitadelle teilnahm. In einer herrlich kleinen Gruppe von nur 9 Personen wurden wir durch, auf und um die Zitadelle herumgeführt.

Besonders beeindruckend fand ich die Aussicht vom Dach der Zitadelle:

L wie Lübeck

Heute ging es für mich weiter von Kiel nach Lübeck. Mein Weg vom Bahnhof in die Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) führte mich direkt am Holstentor vorbei. (als Motiv u.a. auf dem 50 DM Schein vor 1992 zu finden)

Nach einem nicht so erquickendem Frühstück (Müsli mit abgezähltem Obst, an dem noch das Laub dran war) kam ich an St. Petri vorbei und beschloss die Aussichtsplattform zu erklimmen.

Nach einer Führung durch das Rathaus, das seit dem 13. Jahrhundert im Betrieb ist,

machte ich erstmal eine kurze Pause im Hotel (Motel One), um dann meinen Stadtrundgang fortzusetzen.

Dabei faszinierten mich die zahlreichen Gänge in die Hinterhöfe.

Und dann habe ich noch gelernt, wie es im Fegefeuer aussieht und dass es eine Einbahnstraße ist.

Für meinen zweiten Tag in Lübeck hatte ich die normale Stadtführung und die Gänge und Höfe Tour gebucht.

Los ging es am Holstentor, wo wir erfuhren, warum das Tor besonders protzig ist, schief steht und was zur Stabilisierung unternommen wurde.

Dann ging es weiter an der Statue von Brahms vorbei, der es nur ein Jahr in Lübeck ausgehalten hat. Über die Fußgängerbrücke zur Musikschule ging es an der Schwanenfamilie vorbei zur „Schlüpfergasse“.

Die Häuser dort haben keinen Keller, es gibt 7-8 mal im Jahr Hochwasser und feste Installationen für Absperrungen. Trotzdem sind es die teuersten Immobilien in Lübeck. Auch hier gibt es Gänge in die Hinterhöfe mit ihren Buden.

Über das Zeughaus am Dom und das Fegefeuer ging es weiter zum Rathaus. Im Fegefeuer musste ich feststellen, dass ich gestern doch glatt die Abzweigung zur Hölle übersehen hatte.

Bei der zweiten Tour waren dann die (Hinter-)Höfe und Gänge das Hauptthema. Früher waren es eher Slums, heute sind es Oasen der Ruhe.

Dabei sind die Gänge öffentlich, die Höfe eher privat und gehören meist einer Stiftung.

Nach einer Erholungspause im Café schaute ich mir noch das Heilige-Geist-Hospital von innen an

Zum Abschluss schaute ich mir noch die Kirche St.-Marien an.