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C wie Cuxhaven

Von Hamburg aus machte ich mich auf den Weg nach Cuxhaven. Da mein Navi noch auf Fähre eingestellt war, ging der kürzeste Weg mit der Fähre über die Elbe. Im Gegensatz zur Hinfahrt musste ich nur kurz warten, da Pkw aus der Schlange der Lkw nach vorne geholt wurden. So kam ich zu einem Platz in der ersten Reihe und konnte dann am anderen Ufer der Elbe entspannt weiter fahren.

Nach einem weiteren kurzen Ladestopp ging es weiter nach Cuxhaven-Döse. Als ich mein Auto in der Straße meiner Unterkunft parken wollte, war dies aufgrund einer Baustelle leider nicht möglich. Zum Glück war in der Parallelstraße noch etwas frei, aber ich war schon etwas angefressen.

Da ich noch Zeit hatte, spazierte ich die Bucht entlang und wollte anschließend zur Tourist Information. Die war, genau wie alle der wenigen Restaurants in der Nähe leider geschlossen. Ich war mittlerweile hungrig und noch mehr angefressen. Also ging ich zum Lidl, kaufte ein paar Vorräte für die nächsten Tage und ging zurück zur Unterkunft, die mich nach dem Self-Check-In mit einem freundlichen Chlor Geruch von der letzten Reinigung erwartete.

Am nächsten Tag fuhr ich nach Sahlenburg zur Wattwanderung „Priele und Austern XL“. Bereits auf dem Weg dahin entdeckte ich die schöneren Seiten von Cuxhaven, die Küstenheide, das touristische Duhnen mit vielen Restaurants und natürlich auch das Watt selbst.

An meinem letzten Tag in Cuxhaven wendete ich mich gen Osten und besichtigte die Sehenswürdigkeiten in Cuxhaven selbst.

Das Schloss Ritzebüttel konnte ich nur von außen besichtigen, aber dafür im Schweizerhaus eine Hochzeit aus der Ferne beobachten.

Zum Abschluss machte ich noch eine kurzen Fahrradausflug zur Duhner Küstenheide und genoß die Natur auf dem Erlebnispfad.

H wie Hamburg

Nach meinem ersten Mal Wacken hatte ich ein paar Tage in Hamburg zur Erholung in einem ruhigen Hotel in Blankenese geplant.

Hier ist schon die nähere Umgebung mehr als sehenswert:

Blankenese schmiegt sich in die Elbhänge ein und im Treppenviertel konnte ich über das fünffache meines täglichen Höhenpensums (50 Stockwerke) erreichen:

Einen Tag hatte für die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von Hamburg reserviert und bei „Robin und die Tourguides“ einen Stadtrundgang durch die Altstadt gebucht.

Bei meiner Ankunft am Jungfernsteg kamen einige Erinnerungen an frühere Besuche zurück.

Der Stadtrundgang startete am Rathaus

und wir erfuhren in zwei Stunden viel über die Geschichte Hamburgs.

Das Rathaus wurde nach dem Brand von 1842, der einen großen Teil der Altstadt von Hamburg darunter das alte Rathaus zerstörte, mit einer primär planungsbedingten Verzögerung neu aufgebaut. Hamburg hatte zu dieser Zeit durch die Eingliederung in das deutsche Reich (1871) und den Zollanschluss (1888) den Status als freie Stadt verloren. Durch die prunkvolle Gestaltung des Rathauses sollte die Macht Hamburgs symbolisiert werden.

Vom Rathaus aus ging es weiter, Lina erklärte uns Bedeutung und Funktion von Alster und Fleeten und dass Hamburg an der Alster gegründet wurde.

Die Nikolai Kirche wurde nach dem Brand von 1842 neu aufgebaut und war zwei Jahre lang das höchste Gebäude der Welt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche erneut zerstört und ist heute ein Mahnmal.

Am Vierländerin Brunnen auf dem Hopfenmarkt erklärte uns Lina dann, welche Bedeutung Bier für Hamburg hatte, bevor wir weitergingen.

Nach dieser sehr informativen Tour ging ich dann erstmal weiter zu den Landungsbrücken, um mich mit einem Fischbrötchen zu stärken.

Danach lag es nahe, zur Abkühlung in den alten Elbtunnel zu gehen.

Mit der Buslinie 111 setze ich mein Sightseeing fort und erreichte so bequem den Elbberg.

Danach erwischte ich noch die letzte Führung durchs Rathaus, wo uns Patrick die imposanten Räume von Bürgerschaft und Senat zeigte.

Danach fuhr ich zum Essen zum Mazza, einem Restaurant, dass ich von früheren Hamburg Besuchen kannte. Anschließend ging es mit der Fähre dem Sonnenuntergang entgegen zurück in Richtung Hotel.

Oldenburg – Tag 2

Nach dem gestrigen Museumstag war heute Stadtbesichtigung angesagt. Mein Ziel war es alle Sehenswürdigkeiten abzuklappern, die ich nicht bereits gestern gesehen hatte.

Meine erstes Ziel war der Lappan, das Wahrzeichen von Oldenburg und alles, was auf dem Weg dahin lag:

Der Lappan hat im Gegensatz zur Kirche, an die er angebaut wurde, den Stadtbrand von 1676 überstanden.

Nun ging es nach einem kurzen Abstecher in den Park am Wallgraben zum Hauptbahnhof.

Trotz des Denkmalschutzes ist es primär ein Bahnhof und die Gegend drumherum entsprechend. Am Hafen hingegen wurde offensichtlich in den letzten Jahren viel gebaut und modernisiert.

Da das Wetter, wie man sieht, zunehmend schlechter wurde, machte ich mich zurück auf den Weg in die Altstadt und flüchtete vor dem Regen in diverse Läden.
Später entdeckte ich dann einen weiteren Jugendstilbau:

Das Gebäude Lange Straße 8/9 , in dem heute die Volksbank untergebracht ist, wurde in den Jahren 1906 bis 1908 von der Deutschen Nationalbank, Bremen, nach einem Entwurf der Bremer Architektengemeinschaft Abbehusen & Blendermann errichtet.

Aber zurück zu den offiziellen Sehenswürdigkeiten:

Das Fresko von 1908 zeigt den Landesfürsten auf seinem Hengst Kranich. Neben dieser alten Street Art gibt es in Oldenburg auch so viel moderne Street Art, dass eine eigene Stadtführung zu diesem Thema angeboten wird.

Nach so viel Schauen brauchte ich erstmal eine Pause und machte mich durch die kleinen Gassen der Altstadt auf den Weg zurück zum Hotel:

Nach der wohlverdienten Pause drehte ich noch eine letzte Runde durch den Schlossgarten bei mittlerweile wieder besserem Wetter:

O wie Oldenburg

Da ich meinen Besuch in Oldenburg von Sonntag bis Dienstag geplant hatte, war am ersten Tag Museumsbesichtigung angesagt. Zum Glück hat auch das regnerische Wetter dazu gepasst.

Meine erste Station war das Horst-Janssen-Museum, ein imposantes Bauwerk.

Dort entdeckte ich zwar eine interessante Gemeinsamkeit mit dem Künstler, aber die Bilder von Christoph Niemann, die in einer Sonderausstellung gezeigt wurde, haben mich viel mehr angesprochen:

Danach verschaffte ich mir im benachbarten Stadtmuseum Oldenburg einen Überblick über die Stadtgeschichte.
Eine erste Siedlung konnte dank der Ausgrabung des „Heidenwalls“ auf das Ende des 7. Jhd. datiert werden, eine erste Erwähnung gab es aber erst 1108 und das Stadtrecht folgte im Jahr 1345.
Durch einen Großbrand im Jahr 1676 sind bis auf eine Ausnahme keine mittelalterlichen Gebäude mehr erhalten und es wurde als Konsequenz durch die dänische Krone im Jahr 1764 die „General-Brand-Versicherungs-Societét“ für die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst gegründet.

Auf dem Weg zu den nächsten Museen gönnte ich mir noch eine kurze Pause und stärkte mich mit einer leckeren Bowl für die weitere Kultur.

Das Landesmuseum Kunst & Kultur ist im Prinzenpalais, im Oldenburger Schloss und im Augusteum untergebracht. Neben den Kunstwerken, den Ausstellungsstücken zu Kunstgewerbe und Design sind auch die Räumlichkeiten selbst sehenswert.

In der Ausstellung zu Kunstgewerbe und Design nach Epochen habe ich neben meinen Favoriten aus der Bauhaus Zeit (ohne Foto) ein Stück eigene Vergangenheit entdeckt.

Stadtgeschichte und Kunst im Schloss:

Im Prinzenpalais sind die moderneren Werke zu finden:

Im Augusteum faszinierten mich vor allem die fotorealistischen Gemälde:

Nun freue ich darauf, morgen bei besserem Wetter Oldenburg weiter zu erkunden.

Der Weg zurück nach San Francisco (USA 2017)

Nun war es Zeit für uns den langen Weg zurück nach San Francisco anzutreten.

Auf dem Weg nach Ely wurde uns mal wieder die unendliche Weite dieses Landes vor Augen geführt.

In Ely hatten wir ein Zimmer im Hotel Nevada & Gaming Hall, wo wir fast eine Leiter brauchten, um ins Bett zu steigen (ok, der Hocker vorm Bett war ausreichend aber notwendig).

Dann ging weiter mit noch einer Zwischenstation im Alder Inn in Lake Tahoe durch immer noch grenzenlose Weite, vorbei an Schneeresten in den Bergen.

Vor unserem Rückflug am 2. September besuchten wir Sybille und Greg in der Bay Area.

Salt Lake City (USA 2017)

In Salt Lake City gibt es zum einen die Stadt selbst zu erkunden, die als Hauptstadt von Utah, dem Mormonen Staat, ein bisschen was vom Vatikan hat, da hier auch  das Zentrum der Kirch Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist.

Wir nahmen uns ausgiebig Zeit, sowohl die säkularen Gebäude als auch den Regierungssitz zu besichtigen und nahmen uns sogar die Zeit nach unseren Vorfahren bei der Genealogischen Gesellschaft von Utah zu suchen.

Rund um die Stadt sind wiederum die Landschaft des Great Salt Lake und natürlich auch die Berge sehenswert. Wir entschieden uns für den See und fuhren zu Halbinsel Antelope Island.

Wenn man sie nicht gerade wie hier im Hintergrund sieht, scheint die Stadt sehr weit weg zu sein.

— nun geht’s zurück nach San Francisco —

Yellowstone (USA 2017)

Im Yellowstone Nationalpark hatten wir uns für 3 Nächte in der Old Faithfull Lodge eingemietet. Die Zeit reichte gerade so aus, die unterschiedlichen Seiten dieses riesigen Parks zu entdecken.

Zuallererst natürlich Geysire

und ganz besondere Landschaft.

Tiefe Abgründe

Mystische Morgenstimmung

Außergewöhnliche Sonnenuntergänge

Staus und ihre Verursacher:

Schluchten und Seen

Sinterterrassen bei Mammoth Springs

wilde Tiere

und noch mal Geysire

— Fortsetzung in Der Weg nach Salt Lake City —

Der Weg zum Yellowstone (USA 2017) – Tag 2+3

Auf unserem Weg zwischen Twin Falls und Rexburg hatten wir am 23.8. eingeplant, beim Craters of the Moon National Monument einen etwas längeren Halt zu machen, um uns auf Vulkanlandschaften einzustimmen.

Am Visitor Center wurde uns der „Tree Mold Trail“ und der dazugehörige Rundwanderweg empfohlen.

Auf dem Weg nach Rexburg ging es noch vorbei an einem Hügel, der so allein auf weiter Ebene war, dass er bestimmt mal heilig war (oder noch ist).

Zwischen Rexburg und dem Yellowstone machten wir am nächsten Tag (24.8.) noch einen kleinen Umweg über den Mesa Falls Scenic Drive.

— weiter geht’s im Yellowstone Nationalpark —

Der Weg zum Yellowstone Nationalpark (USA 2017) – Tag 1

Am 22.8. machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Zwischenziel Twin Falls.

Auf unserem Weg ging es durch friedliche Landschaften.

Kurz vor Twin Falls machte uns ein Hinweisschild auf die Shoshone Icecaves aufmerksam und wir machten einen Zwischenstopp um uns dieses Wunder der Natur anzusehen.

Als wir dann auf Twin Falls zukamen, trauten wir unseren Augen nicht. In unserem Reiseführer gab es zu Twin Falls gerade mal eine Zeile

„Auf halber Strecke passiert man Twin Falls, wo der Ausblick auf den mächtige Snake River und das enge Flusstal lohnt.“

Unsere Unterkunft, das Fillmore Inn, war eine der schönsten aus unserer Reise, die zwei Wasserfälle in der Stadt absolut sehenswert (beim Namen Twin Falls hätte man auch drauf kommen können) und das die Perrine Memorial Bridge bei Base Jumpern beliebt ist, war auch für uns als Zuschauer sehenswert.

— Fortsetzung Tag 2 —