Nun war es Zeit für uns den langen Weg zurück nach San Francisco anzutreten.
Auf dem Weg nach Ely wurde uns mal wieder die unendliche Weite dieses Landes vor Augen geführt.
In Ely hatten wir ein Zimmer im Hotel Nevada & Gaming Hall, wo wir fast eine Leiter brauchten, um ins Bett zu steigen (ok, der Hocker vorm Bett war ausreichend aber notwendig).
Dann ging weiter mit noch einer Zwischenstation im Alder Inn in Lake Tahoe durch immer noch grenzenlose Weite, vorbei an Schneeresten in den Bergen.
Vor unserem Rückflug am 2. September besuchten wir Sybille und Greg in der Bay Area.
In Salt Lake City gibt es zum einen die Stadt selbst zu erkunden, die als Hauptstadt von Utah, dem Mormonen Staat, ein bisschen was vom Vatikan hat, da hier auch das Zentrum der Kirch Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ist.
Gründer und Prophet Joseph SmithGemälde zur Gründungsgeschichte: die Vision von Brigham Young
Wir nahmen uns ausgiebig Zeit, sowohl die säkularen Gebäude als auch den Regierungssitz zu besichtigen und nahmen uns sogar die Zeit nach unseren Vorfahren bei der Genealogischen Gesellschaft von Utah zu suchen.
Rund um die Stadt sind wiederum die Landschaft des Great Salt Lake und natürlich auch die Berge sehenswert. Wir entschieden uns für den See und fuhren zu Halbinsel Antelope Island.
Wenn man sie nicht gerade wie hier im Hintergrund sieht, scheint die Stadt sehr weit weg zu sein.
Vom Yellowstone Nationalpark aus nahmen wir den Weg über den Grand Teton Nationalpark nach Thayne, einem typischen Skiort.
Auch hier nahmen wir uns Zeit für kurze Pausen und Spaziergänge um die Eindrücke dieser im Vergleich zum Yellowstone so friedlichen Landschaft auf uns wirken zu lassen.
Pause amJackson LakeJenny LakeWanderung im Grand Teton Nationalpark
Im Yellowstone Nationalpark hatten wir uns für 3 Nächte in der Old Faithfull Lodge eingemietet. Die Zeit reichte gerade so aus, die unterschiedlichen Seiten dieses riesigen Parks zu entdecken.
Zuallererst natürlich Geysire
PlanungshilfeGeysirOld Faithful
und ganz besondere Landschaft.
Tiefe Abgründe
Belgian PoolMorning Glory Pool
Mystische Morgenstimmung
Außergewöhnliche Sonnenuntergänge
Staus und ihre Verursacher:
Schluchten und Seen
Sinterterrassen bei Mammoth Springs
wilde Tiere
und noch mal Geysire
Daisy GeysirDaisy Geysirein letzter Blick auf Old Faithful zum Abschied
Auf unserem Weg zwischen Twin Falls und Rexburg hatten wir am 23.8. eingeplant, beim Craters of the Moon National Monument einen etwas längeren Halt zu machen, um uns auf Vulkanlandschaften einzustimmen.
Am Visitor Center wurde uns der „Tree Mold Trail“ und der dazugehörige Rundwanderweg empfohlen.
Am 22.8. machten wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Zwischenziel Twin Falls.
Auf unserem Weg ging es durch friedliche Landschaften.
Kurz vor Twin Falls machte uns ein Hinweisschild auf die Shoshone Icecaves aufmerksam und wir machten einen Zwischenstopp um uns dieses Wunder der Natur anzusehen.
Die Eishöhle von außensieht eher nach einem Steinbruch ausdrinnen ist es frostigmit Eis am Bodenund an den Wänden
Als wir dann auf Twin Falls zukamen, trauten wir unseren Augen nicht. In unserem Reiseführer gab es zu Twin Falls gerade mal eine Zeile
„Auf halber Strecke passiert man Twin Falls, wo der Ausblick auf den mächtige Snake River und das enge Flusstal lohnt.“
Unsere Unterkunft, das Fillmore Inn, war eine der schönsten aus unserer Reise, die zwei Wasserfälle in der Stadt absolut sehenswert (beim Namen Twin Falls hätte man auch drauf kommen können) und das die Perrine Memorial Bridge bei Base Jumpern beliebt ist, war auch für uns als Zuschauer sehenswert.
Perrine Memorial BridgeEr will sich von der Brücke stürzenEr fälltund fälltund fälltund landet sicher
McCall als Ausgangspunkt für unsere Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis hatten den grossen Vorteil, dass Gregs Vater und seine Schwester Sharon dort wohnten, so dass auch Sybille, Greg, Sofia und Eva nach McCall kamen.
Am 20.08. trafen wir uns bei Sharon zum Kuchen, um den nächsten Tag zu planen.
Am Morgen des 21.08. fuhren wir gemeinsam nach Midvale, wo wir auf einem Bauernhof mit einigen anderen Schaulustigen für 10$ einen Stellplatz für diesen Tag mieten konnten.
Die Koreanische Reisegruppe undihr ProfiequipmentWir wartenes geht losSchatten verändern siches bleibt spannenddie totale Sonnenfinsternisund der 360° Sonnenaufgang danach360° Sonnenaufgang
Den restlichen Tag nutzen wir für einen Besuch bei Gregs Vater, dem 101jährigen, den noch mit dem Auto durch den Ort fährt und schauten uns noch McCall an.
Payette LakePayette Lake und ein Skigebiet im Hintergrund
Ein weiteres Highlight war der Besuch von Sharons Sohn Garrett bei seiner Arbeit auf der McCall Smokejumper Base.
Unser Flug ging mit SAS von Düsseldorf über Kopenhagen nach San Francisco. Nach unserer Ankunft in San Francisco ging es für uns nach den üblichen Einreiseformalitäten mit dem Mietwagen erstmal eine ziemliche Strecke gen Norden. Wir kamen im Dunkeln und sehr müde im Bridgehouse B&B in Redding an und fielen sofort ins Bett.
Am nächsten Tag (18.8.) machten wir uns auf, um ein wenig den Ort zu erkunden. Redding liegt am Sacramento River, an dem wir dann erstmal einen ausgiebigen Spaziergang machten.
Brücke über den Sacramento RiverSundial BridgeWasserschildkrötenWasserschildkröte
Nach dem wir uns bei schönsten Wetter nun ausreichend bewegt hatten, besuchten wir am Abend Woody’s Brewing Company, eine lokale Brauerei, zum Essen und zur Bierverkostung.
Bierauswahl 6 aus19 verschiedene Biersorten
Wir testeten Swheat Dreams, Teacher’s Aide, Shascace Pale, Quickie IPA, Oma’s und als gute IT-ler natürlich auch Ctrl-Alt-Del.
Danach begaben wir uns zurück ins B&B zu unseren Sweet Dreams.
Am nächsten Morgen (19.8.) fuhren wir vorbei am Lassen Volcanic Nationalpark und nahmen uns später irgendwo im Nirgendwo Zeit für eine kurze Wanderung.
In unserer nächsten Unterkunft, dem Hunters Hot Spring Resort in Lakeview, fühlten wir uns so unwohl, dass wir uns nach einer sehr kurzen Nacht am 20.8. um 5 Uhr bei klirrender Kälte auf den Weg machten.
Sonnenaufgang auf dem Weg von Lakeview nach McCallauf halben Weg zwischen Lakeview und McCall
Nach einer ungefähr sechsstündigen Fahrt durch ziemlich karge Landschaften kamen wir in McCall an, wo wir mit unserem Zimmer im Best Western sehr glücklich waren, besonders als uns erzählt wurde, dass wir durch unsere frühere Buchung nur etwa die Hälfte des aktuellen Zimmerpreis zahlen mussten.
Es ist gar nicht so einfach in Deutschland einen Ort mit Y zu finden. Die Wikipedia Liste der Städe in Deutschland hat jedenfalls nichts zu diesem Buchstaben. Bei meinem Recherchen fand ich allerdings den Ort Yach im Schwarzwald, den ich dieses Wochenende auf meinem Rückweg aus Freiburg besuchte.
Ich parkte in der Ortmitte am Rathaus, um von da aus den Ort zu erkunden. Yach hat einige Wanderwege zu bieten, aber aufgrund von Wetter und fehlender Ausrüstung wollte ich nur bis zum Ortende (Ortsschild) spazieren.
Sehenswertes in Yach in einem Bild: Rathaus, Heimatmuseum, KircheIdylle mitten im Ort – Yachbach
Ich ging also bis zum oberen Ende der Dorfstraße (die heißt wirklich so) um dort festzustellen, dass in Yach offensichtlich die Welt endet. Rechts ging es in eine Sackgasse (Hinterzinken), links ging es in eine Sackgasse (Vorderzinken) und weit und breit kein Ortsschild in Sicht.
Da ich wie oben schon erwähnt zum Wandern nicht gerüstet war, entschied ich mich gegen die Umrundung des Yacher Zinken und kehrte zurück zum Auto und fuhr zurück zum Ortsanfang, wo ich ein Ortschild gesehen hatte.
Mit diesem Beweisfoto im Handy setze ich dann den Heimweg fort.
Ok, November ist nicht die beste Zeit für einen Besuch in Freiburg, aber da ich an diesem Wochenende unbedingt meine liebe Freundin Sybille, die zu Besuch in Deutschland ist, von Bad Camberg nach Böblingen (und retour) bringen wollte, war Freiburg ein lohnendes Ziel.
Nach einer längeren Fahrt mit einigen kürzeren und längeren Stopps kam ich am Freitag ziemlich erschöpft im vernebelten Freiburg an und nahm mir vor, die Erkundung der Stadt erst am nächsten Tag zu starten.
Am Samstag hatte ich am Vormittag die Stadtführung gebucht. Vorher machte ich noch eine Runde durch die Stadt und sammelte erste Eindrücke.
Markt am MünsterSchwabentorAltstadtHistorisches Kaufhaus am MarktNatürlich gibt es in Freiburg ein typisch französisches Frühstück
Unsere Stadtführung startete am Rathaus und wir bekamen viel über die die Geschichte von Freiburg erzählt. Faszinierend fand ich, dass das alte Rathaus nicht das älteste ist und das das neue Rathaus eigentlich die alte Universität ist (und natürlich gibt es auch ein noch neueres Rathaus im Stühlinger, dass ich aber nicht gesehen habe).
Nach der Stadtführung hatte ich mich mit einem ehemaliger Kollegen, der mittlerweile in der Nähe wohnt, zu einem Spaziergang außerhalb von Freiburg verabredet. Unser Ziel bot Sonnenschein und ganz besondere Aussichten:
Blick auf den Nebel im Tal – im Hintergrund die Vogesen
Danach ging es zum Abendessen zurück ins nebelige Freiburg.
Am nächsten Morgen kam zum Nebel noch ein leichter Nieselregen hinzu, so dass ich mich bei meinem letzten, selbstgeführten Rundgang durch Freiburg nicht durch Menschenmassen drängeln musste.
schmale GassenHistorisches KaufhausWasserspeieram MünsterAlte Wache Denkmal für die alte Synagoge, im Hintergrund die Unibibliothek verlassene Altstadt …… Gassen am Sonntagmorgendas Freiburger Krokodil
Nach einem leckeren späten Frühstück in der Confiserie Gmeiner machte ich mich dann auf den Rückweg durch den Schwarzwald mit einem Zwischenstopp in Yach.