McCall als Ausgangspunkt für unsere Beobachtung der totalen Sonnenfinsternis hatten den grossen Vorteil, dass Gregs Vater und seine Schwester Sharon dort wohnten, so dass auch Sybille, Greg, Sofia und Eva nach McCall kamen.
Am 20.08. trafen wir uns bei Sharon zum Kuchen, um den nächsten Tag zu planen.
Am Morgen des 21.08. fuhren wir gemeinsam nach Midvale, wo wir auf einem Bauernhof mit einigen anderen Schaulustigen für 10$ einen Stellplatz für diesen Tag mieten konnten.
Die Koreanische Reisegruppe undihr ProfiequipmentWir wartenes geht losSchatten verändern siches bleibt spannenddie totale Sonnenfinsternisund der 360° Sonnenaufgang danach360° Sonnenaufgang
Den restlichen Tag nutzen wir für einen Besuch bei Gregs Vater, dem 101jährigen, den noch mit dem Auto durch den Ort fährt und schauten uns noch McCall an.
Payette LakePayette Lake und ein Skigebiet im Hintergrund
Ein weiteres Highlight war der Besuch von Sharons Sohn Garrett bei seiner Arbeit auf der McCall Smokejumper Base.
Unser Flug ging mit SAS von Düsseldorf über Kopenhagen nach San Francisco. Nach unserer Ankunft in San Francisco ging es für uns nach den üblichen Einreiseformalitäten mit dem Mietwagen erstmal eine ziemliche Strecke gen Norden. Wir kamen im Dunkeln und sehr müde im Bridgehouse B&B in Redding an und fielen sofort ins Bett.
Am nächsten Tag (18.8.) machten wir uns auf, um ein wenig den Ort zu erkunden. Redding liegt am Sacramento River, an dem wir dann erstmal einen ausgiebigen Spaziergang machten.
Brücke über den Sacramento RiverSundial BridgeWasserschildkrötenWasserschildkröte
Nach dem wir uns bei schönsten Wetter nun ausreichend bewegt hatten, besuchten wir am Abend Woody’s Brewing Company, eine lokale Brauerei, zum Essen und zur Bierverkostung.
Bierauswahl 6 aus19 verschiedene Biersorten
Wir testeten Swheat Dreams, Teacher’s Aide, Shascace Pale, Quickie IPA, Oma’s und als gute IT-ler natürlich auch Ctrl-Alt-Del.
Danach begaben wir uns zurück ins B&B zu unseren Sweet Dreams.
Am nächsten Morgen (19.8.) fuhren wir vorbei am Lassen Volcanic Nationalpark und nahmen uns später irgendwo im Nirgendwo Zeit für eine kurze Wanderung.
In unserer nächsten Unterkunft, dem Hunters Hot Spring Resort in Lakeview, fühlten wir uns so unwohl, dass wir uns nach einer sehr kurzen Nacht am 20.8. um 5 Uhr bei klirrender Kälte auf den Weg machten.
Sonnenaufgang auf dem Weg von Lakeview nach McCallauf halben Weg zwischen Lakeview und McCall
Nach einer ungefähr sechsstündigen Fahrt durch ziemlich karge Landschaften kamen wir in McCall an, wo wir mit unserem Zimmer im Best Western sehr glücklich waren, besonders als uns erzählt wurde, dass wir durch unsere frühere Buchung nur etwa die Hälfte des aktuellen Zimmerpreis zahlen mussten.
Es ist gar nicht so einfach in Deutschland einen Ort mit Y zu finden. Die Wikipedia Liste der Städe in Deutschland hat jedenfalls nichts zu diesem Buchstaben. Bei meinem Recherchen fand ich allerdings den Ort Yach im Schwarzwald, den ich dieses Wochenende auf meinem Rückweg aus Freiburg besuchte.
Ich parkte in der Ortmitte am Rathaus, um von da aus den Ort zu erkunden. Yach hat einige Wanderwege zu bieten, aber aufgrund von Wetter und fehlender Ausrüstung wollte ich nur bis zum Ortende (Ortsschild) spazieren.
Sehenswertes in Yach in einem Bild: Rathaus, Heimatmuseum, KircheIdylle mitten im Ort – Yachbach
Ich ging also bis zum oberen Ende der Dorfstraße (die heißt wirklich so) um dort festzustellen, dass in Yach offensichtlich die Welt endet. Rechts ging es in eine Sackgasse (Hinterzinken), links ging es in eine Sackgasse (Vorderzinken) und weit und breit kein Ortsschild in Sicht.
Da ich wie oben schon erwähnt zum Wandern nicht gerüstet war, entschied ich mich gegen die Umrundung des Yacher Zinken und kehrte zurück zum Auto und fuhr zurück zum Ortsanfang, wo ich ein Ortschild gesehen hatte.
Mit diesem Beweisfoto im Handy setze ich dann den Heimweg fort.
Ok, November ist nicht die beste Zeit für einen Besuch in Freiburg, aber da ich an diesem Wochenende unbedingt meine liebe Freundin Sybille, die zu Besuch in Deutschland ist, von Bad Camberg nach Böblingen (und retour) bringen wollte, war Freiburg ein lohnendes Ziel.
Nach einer längeren Fahrt mit einigen kürzeren und längeren Stopps kam ich am Freitag ziemlich erschöpft im vernebelten Freiburg an und nahm mir vor, die Erkundung der Stadt erst am nächsten Tag zu starten.
Am Samstag hatte ich am Vormittag die Stadtführung gebucht. Vorher machte ich noch eine Runde durch die Stadt und sammelte erste Eindrücke.
Markt am MünsterSchwabentorAltstadtHistorisches Kaufhaus am MarktNatürlich gibt es in Freiburg ein typisch französisches Frühstück
Unsere Stadtführung startete am Rathaus und wir bekamen viel über die die Geschichte von Freiburg erzählt. Faszinierend fand ich, dass das alte Rathaus nicht das älteste ist und das das neue Rathaus eigentlich die alte Universität ist (und natürlich gibt es auch ein noch neueres Rathaus im Stühlinger, dass ich aber nicht gesehen habe).
Nach der Stadtführung hatte ich mich mit einem ehemaliger Kollegen, der mittlerweile in der Nähe wohnt, zu einem Spaziergang außerhalb von Freiburg verabredet. Unser Ziel bot Sonnenschein und ganz besondere Aussichten:
Blick auf den Nebel im Tal – im Hintergrund die Vogesen
Danach ging es zum Abendessen zurück ins nebelige Freiburg.
Am nächsten Morgen kam zum Nebel noch ein leichter Nieselregen hinzu, so dass ich mich bei meinem letzten, selbstgeführten Rundgang durch Freiburg nicht durch Menschenmassen drängeln musste.
schmale GassenHistorisches KaufhausWasserspeieram MünsterAlte Wache Denkmal für die alte Synagoge, im Hintergrund die Unibibliothek verlassene Altstadt …… Gassen am Sonntagmorgendas Freiburger Krokodil
Nach einem leckeren späten Frühstück in der Confiserie Gmeiner machte ich mich dann auf den Rückweg durch den Schwarzwald mit einem Zwischenstopp in Yach.
Nach dem wir schon am letzten Abend unserer Weserradtour uns noch kurz gemeinsam die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bremen angesehen hatten
durch die Schlachtezum Rathaus(hellerleuchtet)StadtmusikantenDom St. PetriRoland
blieben Angelika, Andreas, Volker und ich noch einen weiteren Tag in Bremen, um uns die Stadt anzusehen. Ich war am Morgen sehr früh wach und nutze dies für einen Erkundungsspaziergang durch die noch menschenleere Stadt.
Hotelschiff Aventura (die anderen schlafen noch)Böttcher Straßemit Glockenspiel und ohne TouristenDie Bremer Stadtmusikanten (Version 1)Marktplatzmit RolandRathaus von der anderen SeiteSt. Petri vom Domplatz aus gesehenWasserturm auf dem Werder
Nach dem ich also nun herausgefunden hatte, was für einen Turm wir da gestern gesehen hatten, ging ich durch die Schnoor zurück. Auch hier hatte ich das Glück, dass ich fast alleine unterwegs war und eine ganz besondere Stimmung einfangen konnte.
Dann machte ich mich über Nebenstraßen zurück auf den Weg zum Schiff.
Nach dem gemeinsamen Frühstück (während es draußen anfing zu regnen) ging es für Adelheid und Ingo zum
und Angelika, Andreas, Volker und ich brachten unsere Räder und Sachen ins nächste Hotel, dem Dorint am Loriotplatz. Wetterbedingt entschlossen wir uns dann für einen Besuch im nahegelegenen
Am Nachmittag hatten wir eine Stadtführung gebucht, bei der es zum Glück weitestgehend trocken blieb. Hier bekamen wir viel Informationen zur Geschichte von Bremen und den verschiedenen Sehenswürdigkeiten.
Dom von innenund außenLichtbringer am Eingang zur Böttcherstraße6 der 7 Faulendie Tafeln sieht man nur während des GlockenspielsWohnhäuser in der Schnoor
Danach konnten wir dann (endlich) im Hotel einchecken und uns auf unseren Zimmern etwas ausruhen, bevor wir zum Abendessen erneut in die Schnoor gingen.
Mühlenidylle direkt bei unserem HotelSchnoorviertel
Heute starteten wir zu unserer letzten gemeinsamen Etappe nach Bremen. Die geplante Tour über eine Alternativroute ließ Verden rechts liegen, war aber immer noch die längste auf unserer Tour.
Sie ging über viele kleine Dörfer, das Villenviertel von Baden, aber wir fanden auf den ersten 40 km keine Möglichkeit einzukehren, so dass wir nach über 2 1/2 Stunden ohne längere Pause ziemlich kaputt (und etwas genervt) in Thedinghausen ankamen. Nach etwas Hin- und Her landeten wir im lokalen Imbiss und genossen endlich ein Barre Bräu (dein Herz erfreu), eine Gelegenheit, auf die Andreas schon so lange gewartet hatte.
Der Adelheidshof liegt kurz hinter BückenKuh auf dem DeichWeserbrücke bei Langwedel
Nach der Stärkung fuhren wir noch kurz zurück zum Schloss Erbhof, das wir aber aufgrund der dort stattfindenden Hochzeitsfeier nicht näher besichtigen konnte.
Schloß ErbhofDie freiwillige Feuerwehr in Thedinghausen residiert im SchlossMaria Magdalena Kirche in Thedinghausen
Danach ging es weiter in Richtung Bremen zuerst noch durch eher ländliche Gebiete, doch bald wurde der Fahrradverkehr auf dem Radweg immer dichter und dann war auch schon die Innenstadt von Bremen in Sichtweite.
Ausblick auf Bremen am Werdersee
Hier mussten wir noch ein bisschen suchen, bis wir den Weg zu unserer letzten, besonders urigen Unterkunft, dem Küstenmotorschiff Aventura fanden. Hier feierten wir unsere Ankunft nach über 400 gemeinsamen Kilometern mit dem obligatorischen Einlaufbier.
Morgen heißt es für Adelheid und Ingo Abschied nehmen, während der Rest von uns noch eine weitere Nacht in Bremen bleiben wird, um ein wenig die Stadt zu erkunden. Aber das ist natürlich ein weiteres Kapitel in Deutschland von A bis Z.
Nach einer sehr ruhigen Nacht im Mühlengasthof Landesbergen starteten wir den heutigen Tag mit einem ausgiebigen Geburtstagsfrühstück.
Um den durchziehenden Regenfronten auszuweichen, fuhren wir zunächst auf dem schnellsten Weg nach Nienburg. Dort hatten wir noch etwas Zeit für Besichtigungen, bevor wir vor dem Regen in eine Bäckerei in der Innenstadt flüchteten.
Gegen Mittag konnten wir dann regenfrei weiter fahren. Auf unserem Weg konnten wir das zweite frischgeborene Kalb unserer Tour bewundern.
In Drakenburg wechselten wir auf die andere Weserseite und besichtigten den Weserrenaissance-Torbogen am Rittergut Drakenberg und die Johannis-der-Täufer-Kirche.
Nach einem letzten Wechsel mit der Fähre bei Schweringen fanden wir in der hol(ü) Bar noch ein schönen Platz für eine Einkehr bei mittlerweile wieder sonnigem Himmel.
Von hier aus war es nur noch ein kurzer Weg bis zu unserem heutigen Ziel, dem Thöles Hotel Bücken. Hier wurden wir im modernsten und größten Hotel unserer Reise routiniert empfangen. Nach dem wir unserer Räder in einem Luxusabstellraum untergebracht hatten, konnten wir sehen, dass auch unsere Zimmer sehr schick und geräumig waren. Allein meine Dusche war größer als das gesamte Bad im Grotehof in Minden.
Für heute war zur Erholung eine kurze Etappe angesagt mit genügend Zeit für Pausen. Die Altstadt von Minden passierten wir auf unserem Weg zurück vom Hotel zur Weser.
MarktplatzRathausMarktplatzMindener DomMindener Domzurück an der Weser
Am Wasserstraßenkreuz fuhren wir von der Weser hoch zum Mittellandkanal und bestaunten dieses imposante Bauwerk.
Mittellandkanalbrücke am Wasserkreuz MindenDie Schiffe, die über die neue Brücke (42m breit) fahren, kann man von unten gar nicht sehenAlte Brücke (24m breit)Blick von der alten Brücke in Richtung Schleuse
Auch für die Schachtschleuse, mit der Schiffe zwischen Weser und Mittellandkanal wechseln können (mit ungefähr 13m Höhenunterschied) nahmen wir uns ausgiebig Zeit.
Leider war die Gastronomie an der Schleuse geschlossen, so dass wir nun auf dem Weg nach einer Alternative suchten. Der Biergarten im Schloss Petershagen ist nur am Wochenende geöffnet, aber wir fanden noch einen guten Bäcker, bei dem jeder etwas Leckeres fand.
Schloss Petershagen Klosterkirche in Schinna
In Schinna machten wir noch einen kurzen Abstecher durch das Kloster bevor wir dann schon bei unserem Ziel, dem Mühlengasthof in Landesbergen ankamen. Dieser bietet für kleines Geld einen Biergarten, der ein wahres Blumenparadies ist und idyllischer nicht sein kann, gemütliche Zimmer mit Fliegengittern vor dem Fenstern und phantastisches Essen mit selbstgezüchteten Zutaten wie der eingelegten Teardrop Chili, von der wir noch nie etwas gehört hatten.
Heute morgen starteten wir bei bewölktem Himmel und mit der Chance auf Regen. Durch die Altstadt von Hameln fuhren wir zurück an die Weser und schon kurz hinter Hameln verpassten wir beinahe die Abzweigung zu unserem ersten Zwischenziel, dem romanischen, über 1000 Jahre alten Damenstift Fischbeck.
Nach weiteren kurzen Fotostopps fuhren wir bei immer besserem Wetter weiter nach Rinteln, wo wir uns in der Altstadt zunächst beinahe verloren aber dann doch wieder fanden. Dass wir dabei an einem Denkmal mit 3 Schweinen vorbei kamen, war nur Adelheid aufgefallen.
Kunst am Wegruft Begeisterung hervorRastplatz bei Hessisch Oldendorf
Vom Eiscafé Rialto aus, erkundeten wir jeweils zu Fuß die Stadt.
Danach machten wir noch einen Abstecher zum alten Hafen,
bevor wir den weiteren Verlauf unserer Route ausdiskutierten. Die Weser macht bis nach Porta Westfalica einen großen Bogen, so dass es auf dem Weserradweg noch weitere 40km gewesen wären, was für nicht jeden aus unserer Gruppe aufgrund von Gesundheits- bzw. Fitnesszustand sinnvoll erschien. Da wir uns nicht aufteilen wollten, nahmen wir gemeinsam die Abkürzung über den Berg (Veltheim nach PW-Hausberge), was uns eine phantastische Aussicht auf das Kaiser-Wilhelm-Denkmal bescherte.
Porta-Westfalica ließen wir dann links liegen und machten in Minden noch mal Halt bei der Schiffsmühle, die wir noch vor der nächsten angemeldeten Gruppe kurz besichtigen konnten.
Von da aus fuhren wir weiter zu unserem Hotel, dem Grotehof, der in Minden etwas abseits des Weserradwegs liegt, in dem wir sehr freundlich empfangen wurden. Nach der Regeneration in der Sauna und einem sehr guten Abendessen schafften wir es heute zum ersten Mal auf unserer Tour noch eine Runde Skyjo zu spielen.
Nach dem Frühstück fuhren wir erstmal vom Hotel über die Weserbrücke nach Holzminden. Dort mussten wir direkt am Ufer der Weser Halt für einen Fotostopp machen.
Danach ging es in die Altstadt vorbei an den verschiedenen Duftsäulen, die in Holzminden, der Stadt der Düfte, verteilt sind.
Kurz hinter Holzminden ließ uns eine Herde Rinder erneut anhalten. Von der Besitzerin erfuhren wir, dass das Kalb in der vergangen Nacht geboren wurde.
Nun ging es mit nur weniger kurzen Stopps zügig weiter bis nach Bodenwerder, der Münchhausen Stadt, wo es am Ufer der Weser einige Restaurants gab, die sich für eine ausgedehntere Pause anboten.
„Der Weg ist das Ziel“Die Fähre war leider nicht in Betrieb
Anschließend hatten wir wieder genügend Energie, um uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Bodenwerder kurz anzusehen und dann die Fahrt fortzusetzen.
Münchhausen – das halbierte Pferd (hintere Hälfte)Münchhausen BrunnenAltstadt von BodenwerderMünchhausen – das halbierte Pferd (vordere Hälfte) dat is eine DampfmaschineWasserschloss Hehlen
Kurz vor Hameln verwirrte uns dann die Abweichung der verschiedenen Navigationssysteme vom ausgeschilderten Weg, doch letztendlich kamen wir alle, wenn auch kurz getrennt, am Hotel Christinenhof in Hameln an.
Nach einer Entspannungspause im kleinen Spa-Bereich (Schwimmbad und Sauna) besichtigten wir Hameln und waren erstaunt über die Pracht der alten Häuser.