Nach meinem ersten Mal Wacken hatte ich ein paar Tage in Hamburg zur Erholung in einem ruhigen Hotel in Blankenese geplant.

Hier ist schon die nähere Umgebung mehr als sehenswert:

Blankenese schmiegt sich in die Elbhänge ein und im Treppenviertel konnte ich über das fünffache meines täglichen Höhenpensums (50 Stockwerke) erreichen:

Einen Tag hatte für die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von Hamburg reserviert und bei „Robin und die Tourguides“ einen Stadtrundgang durch die Altstadt gebucht.

Bei meiner Ankunft am Jungfernsteg kamen einige Erinnerungen an frühere Besuche zurück.

Der Stadtrundgang startete am Rathaus

und wir erfuhren in zwei Stunden viel über die Geschichte Hamburgs.

Das Rathaus wurde nach dem Brand von 1842, der einen großen Teil der Altstadt von Hamburg darunter das alte Rathaus zerstörte, mit einer primär planungsbedingten Verzögerung neu aufgebaut. Hamburg hatte zu dieser Zeit durch die Eingliederung in das deutsche Reich (1871) und den Zollanschluss (1888) den Status als freie Stadt verloren. Durch die prunkvolle Gestaltung des Rathauses sollte die Macht Hamburgs symbolisiert werden.

Vom Rathaus aus ging es weiter, Lina erklärte uns Bedeutung und Funktion von Alster und Fleeten und dass Hamburg an der Alster gegründet wurde.

Die Nikolai Kirche wurde nach dem Brand von 1842 neu aufgebaut und war zwei Jahre lang das höchste Gebäude der Welt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche erneut zerstört und ist heute ein Mahnmal.

Am Vierländerin Brunnen auf dem Hopfenmarkt erklärte uns Lina dann, welche Bedeutung Bier für Hamburg hatte, bevor wir weitergingen.

Nach dieser sehr informativen Tour ging ich dann erstmal weiter zu den Landungsbrücken, um mich mit einem Fischbrötchen zu stärken.

Danach lag es nahe, zur Abkühlung in den alten Elbtunnel zu gehen.

Mit der Buslinie 111 setze ich mein Sightseeing fort und erreichte so bequem den Elbberg.

Danach erwischte ich noch die letzte Führung durchs Rathaus, wo uns Patrick die imposanten Räume von Bürgerschaft und Senat zeigte.

Danach fuhr ich zum Essen zum Mazza, einem Restaurant, dass ich von früheren Hamburg Besuchen kannte. Anschließend ging es mit der Fähre dem Sonnenuntergang entgegen zurück in Richtung Hotel.