Monat: August 2026 (Seite 1 von 1)

C wie Cuxhaven

Von Hamburg aus machte ich mich auf den Weg nach Cuxhaven. Da mein Navi noch auf Fähre eingestellt war, ging der kürzeste Weg mit der Fähre über die Elbe. Im Gegensatz zur Hinfahrt musste ich nur kurz warten, da Pkw aus der Schlange der Lkw nach vorne geholt wurden. So kam ich zu einem Platz in der ersten Reihe und konnte dann am anderen Ufer der Elbe entspannt weiter fahren.

Nach einem weiteren kurzen Ladestopp ging es weiter nach Cuxhaven-Döse. Als ich mein Auto in der Straße meiner Unterkunft parken wollte, war dies aufgrund einer Baustelle leider nicht möglich. Zum Glück war in der Parallelstraße noch etwas frei, aber ich war schon etwas angefressen.

Da ich noch Zeit hatte, spazierte ich die Bucht entlang und wollte anschließend zur Tourist Information. Die war, genau wie alle der wenigen Restaurants in der Nähe leider geschlossen. Ich war mittlerweile hungrig und noch mehr angefressen. Also ging ich zum Lidl, kaufte ein paar Vorräte für die nächsten Tage und ging zurück zur Unterkunft, die mich nach dem Self-Check-In mit einem freundlichen Chlor Geruch von der letzten Reinigung erwartete.

Am nächsten Tag fuhr ich nach Sahlenburg zur Wattwanderung „Priele und Austern XL“. Bereits auf dem Weg dahin entdeckte ich die schöneren Seiten von Cuxhaven, die Küstenheide, das touristische Duhnen mit vielen Restaurants und natürlich auch das Watt selbst.

An meinem letzten Tag in Cuxhaven wendete ich mich gen Osten und besichtigte die Sehenswürdigkeiten in Cuxhaven selbst.

Das Schloss Ritzebüttel konnte ich nur von außen besichtigen, aber dafür im Schweizerhaus eine Hochzeit aus der Ferne beobachten.

Zum Abschluss machte ich noch eine kurzen Fahrradausflug zur Duhner Küstenheide und genoß die Natur auf dem Erlebnispfad.

H wie Hamburg

Nach meinem ersten Mal Wacken hatte ich ein paar Tage in Hamburg zur Erholung in einem ruhigen Hotel in Blankenese geplant.

Hier ist schon die nähere Umgebung mehr als sehenswert:

Blankenese schmiegt sich in die Elbhänge ein und im Treppenviertel konnte ich über das fünffache meines täglichen Höhenpensums (50 Stockwerke) erreichen:

Einen Tag hatte für die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt von Hamburg reserviert und bei „Robin und die Tourguides“ einen Stadtrundgang durch die Altstadt gebucht.

Bei meiner Ankunft am Jungfernsteg kamen einige Erinnerungen an frühere Besuche zurück.

Der Stadtrundgang startete am Rathaus

und wir erfuhren in zwei Stunden viel über die Geschichte Hamburgs.

Das Rathaus wurde nach dem Brand von 1842, der einen großen Teil der Altstadt von Hamburg darunter das alte Rathaus zerstörte, mit einer primär planungsbedingten Verzögerung neu aufgebaut. Hamburg hatte zu dieser Zeit durch die Eingliederung in das deutsche Reich (1871) und den Zollanschluss (1888) den Status als freie Stadt verloren. Durch die prunkvolle Gestaltung des Rathauses sollte die Macht Hamburgs symbolisiert werden.

Vom Rathaus aus ging es weiter, Lina erklärte uns Bedeutung und Funktion von Alster und Fleeten und dass Hamburg an der Alster gegründet wurde.

Die Nikolai Kirche wurde nach dem Brand von 1842 neu aufgebaut und war zwei Jahre lang das höchste Gebäude der Welt. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche erneut zerstört und ist heute ein Mahnmal.

Am Vierländerin Brunnen auf dem Hopfenmarkt erklärte uns Lina dann, welche Bedeutung Bier für Hamburg hatte, bevor wir weitergingen.

Nach dieser sehr informativen Tour ging ich dann erstmal weiter zu den Landungsbrücken, um mich mit einem Fischbrötchen zu stärken.

Danach lag es nahe, zur Abkühlung in den alten Elbtunnel zu gehen.

Mit der Buslinie 111 setze ich mein Sightseeing fort und erreichte so bequem den Elbberg.

Danach erwischte ich noch die letzte Führung durchs Rathaus, wo uns Patrick die imposanten Räume von Bürgerschaft und Senat zeigte.

Danach fuhr ich zum Essen zum Mazza, einem Restaurant, dass ich von früheren Hamburg Besuchen kannte. Anschließend ging es mit der Fähre dem Sonnenuntergang entgegen zurück in Richtung Hotel.