Da ich meinen Besuch in Oldenburg von Sonntag bis Dienstag geplant hatte, war am ersten Tag Museumsbesichtigung angesagt. Zum Glück hat auch das regnerische Wetter dazu gepasst.

Meine erste Station war das Horst-Janssen-Museum, ein imposantes Bauwerk.

Dort entdeckte ich zwar eine interessante Gemeinsamkeit mit dem Künstler, aber die Bilder von Christoph Niemann, die in einer Sonderausstellung gezeigt wurde, haben mich viel mehr angesprochen:

Danach verschaffte ich mir im benachbarten Stadtmuseum Oldenburg einen Überblick über die Stadtgeschichte.
Eine erste Siedlung konnte dank der Ausgrabung des „Heidenwalls“ auf das Ende des 7. Jhd. datiert werden, eine erste Erwähnung gab es aber erst 1108 und das Stadtrecht folgte im Jahr 1345.
Durch einen Großbrand im Jahr 1676 sind bis auf eine Ausnahme keine mittelalterlichen Gebäude mehr erhalten und es wurde als Konsequenz durch die dänische Krone im Jahr 1764 die „General-Brand-Versicherungs-Societét“ für die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst gegründet.

Auf dem Weg zu den nächsten Museen gönnte ich mir noch eine kurze Pause und stärkte mich mit einer leckeren Bowl für die weitere Kultur.

Das Landesmuseum Kunst & Kultur ist im Prinzenpalais, im Oldenburger Schloss und im Augusteum untergebracht. Neben den Kunstwerken, den Ausstellungsstücken zu Kunstgewerbe und Design sind auch die Räumlichkeiten selbst sehenswert.

In der Ausstellung zu Kunstgewerbe und Design nach Epochen habe ich neben meinen Favoriten aus der Bauhaus Zeit (ohne Foto) ein Stück eigene Vergangenheit entdeckt.

Stadtgeschichte und Kunst im Schloss:

Im Prinzenpalais sind die moderneren Werke zu finden:

Im Augusteum faszinierten mich vor allem die fotorealistischen Gemälde:

Nun freue ich darauf, morgen bei besserem Wetter Oldenburg weiter zu erkunden.