Monat: Juli 2026 (Seite 1 von 1)

Oldenburg – Tag 2

Nach dem gestrigen Museumstag war heute Stadtbesichtigung angesagt. Mein Ziel war es alle Sehenswürdigkeiten abzuklappern, die ich nicht bereits gestern gesehen hatte.

Meine erstes Ziel war der Lappan, das Wahrzeichen von Oldenburg und alles, was auf dem Weg dahin lag:

Der Lappan hat im Gegensatz zur Kirche, an die er angebaut wurde, den Stadtbrand von 1676 überstanden.

Nun ging es nach einem kurzen Abstecher in den Park am Wallgraben zum Hauptbahnhof.

Trotz des Denkmalschutzes ist es primär ein Bahnhof und die Gegend drumherum entsprechend. Am Hafen hingegen wurde offensichtlich in den letzten Jahren viel gebaut und modernisiert.

Da das Wetter, wie man sieht, zunehmend schlechter wurde, machte ich mich zurück auf den Weg in die Altstadt und flüchtete vor dem Regen in diverse Läden.
Später entdeckte ich dann einen weiteren Jugendstilbau:

Das Gebäude Lange Straße 8/9 , in dem heute die Volksbank untergebracht ist, wurde in den Jahren 1906 bis 1908 von der Deutschen Nationalbank, Bremen, nach einem Entwurf der Bremer Architektengemeinschaft Abbehusen & Blendermann errichtet.

Aber zurück zu den offiziellen Sehenswürdigkeiten:

Das Fresko von 1908 zeigt den Landesfürsten auf seinem Hengst Kranich. Neben dieser alten Street Art gibt es in Oldenburg auch so viel moderne Street Art, dass eine eigene Stadtführung zu diesem Thema angeboten wird.

Nach so viel Schauen brauchte ich erstmal eine Pause und machte mich durch die kleinen Gassen der Altstadt auf den Weg zurück zum Hotel:

Nach der wohlverdienten Pause drehte ich noch eine letzte Runde durch den Schlossgarten bei mittlerweile wieder besserem Wetter:

O wie Oldenburg

Da ich meinen Besuch in Oldenburg von Sonntag bis Dienstag geplant hatte, war am ersten Tag Museumsbesichtigung angesagt. Zum Glück hat auch das regnerische Wetter dazu gepasst.

Meine erste Station war das Horst-Janssen-Museum, ein imposantes Bauwerk.

Dort entdeckte ich zwar eine interessante Gemeinsamkeit mit dem Künstler, aber die Bilder von Christoph Niemann, die in einer Sonderausstellung gezeigt wurde, haben mich viel mehr angesprochen:

Danach verschaffte ich mir im benachbarten Stadtmuseum Oldenburg einen Überblick über die Stadtgeschichte.
Eine erste Siedlung konnte dank der Ausgrabung des „Heidenwalls“ auf das Ende des 7. Jhd. datiert werden, eine erste Erwähnung gab es aber erst 1108 und das Stadtrecht folgte im Jahr 1345.
Durch einen Großbrand im Jahr 1676 sind bis auf eine Ausnahme keine mittelalterlichen Gebäude mehr erhalten und es wurde als Konsequenz durch die dänische Krone im Jahr 1764 die „General-Brand-Versicherungs-Societét“ für die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst gegründet.

Auf dem Weg zu den nächsten Museen gönnte ich mir noch eine kurze Pause und stärkte mich mit einer leckeren Bowl für die weitere Kultur.

Das Landesmuseum Kunst & Kultur ist im Prinzenpalais, im Oldenburger Schloss und im Augusteum untergebracht. Neben den Kunstwerken, den Ausstellungsstücken zu Kunstgewerbe und Design sind auch die Räumlichkeiten selbst sehenswert.

In der Ausstellung zu Kunstgewerbe und Design nach Epochen habe ich neben meinen Favoriten aus der Bauhaus Zeit (ohne Foto) ein Stück eigene Vergangenheit entdeckt.

Stadtgeschichte und Kunst im Schloss:

Im Prinzenpalais sind die moderneren Werke zu finden:

Im Augusteum faszinierten mich vor allem die fotorealistischen Gemälde:

Nun freue ich darauf, morgen bei besserem Wetter Oldenburg weiter zu erkunden.