Nach dem gestrigen Museumstag war heute Stadtbesichtigung angesagt. Mein Ziel war es alle Sehenswürdigkeiten abzuklappern, die ich nicht bereits gestern gesehen hatte.

Meine erstes Ziel war der Lappan, das Wahrzeichen von Oldenburg und alles, was auf dem Weg dahin lag:

Der Lappan hat im Gegensatz zur Kirche, an die er angebaut wurde, den Stadtbrand von 1676 überstanden.

Nun ging es nach einem kurzen Abstecher in den Park am Wallgraben zum Hauptbahnhof.

Trotz des Denkmalschutzes ist es primär ein Bahnhof und die Gegend drumherum entsprechend. Am Hafen hingegen wurde offensichtlich in den letzten Jahren viel gebaut und modernisiert.

Da das Wetter, wie man sieht, zunehmend schlechter wurde, machte ich mich zurück auf den Weg in die Altstadt und flüchtete vor dem Regen in diverse Läden.
Später entdeckte ich dann einen weiteren Jugendstilbau:

Das Gebäude Lange Straße 8/9 , in dem heute die Volksbank untergebracht ist, wurde in den Jahren 1906 bis 1908 von der Deutschen Nationalbank, Bremen, nach einem Entwurf der Bremer Architektengemeinschaft Abbehusen & Blendermann errichtet.

Aber zurück zu den offiziellen Sehenswürdigkeiten:

Das Fresko von 1908 zeigt den Landesfürsten auf seinem Hengst Kranich. Neben dieser alten Street Art gibt es in Oldenburg auch so viel moderne Street Art, dass eine eigene Stadtführung zu diesem Thema angeboten wird.

Nach so viel Schauen brauchte ich erstmal eine Pause und machte mich durch die kleinen Gassen der Altstadt auf den Weg zurück zum Hotel:

Nach der wohlverdienten Pause drehte ich noch eine letzte Runde durch den Schlossgarten bei mittlerweile wieder besserem Wetter: