Welterbestadt Quedlinburg steht auf dem Ortsschild und mein Kopf weigert sich hartnäckig daraus ein sinnvolles Wort zu formen. Auch die Rechtschreibkorrektur mag das Wort nicht. World Heritage Town oder Weltkulturerbe macht mehr Sinn, aber das steht da nicht. Aber warum ist Quedlinburg eigentlich Weltkulturerbe? Die offizielle Begründung ist, dass Quedlinburg ein herausragendes Beispiel für eine mittelalterliche Siedlungs- und Architekturform ist.

Quedlinburg besitzt über 2.100 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten (vom Mittelalter bis zum Jugendstil) und wurde, wie ich bei der Stadtführung erfahren durfte, seit ihrer Gründung nie zerstört, der historische Grundriss ist weitestgehend erhalten, aber die einzelnen Gebäude wurden kontinuierlich umgestaltet.
Bei meiner Ankunft in meiner sehr zentral gelegenen Unterkunft (Anno 1560) erfahre ich, dass es neben der offiziellen Tourist Information noch eine private gibt und werde vor dieser gewarnt (wegen der Qualität der Guides und der politischen Gesinnung des Betreibers). Zum Glück hatte ich für den nächsten Tag die offizielle Führung gebucht.



Vor der gebuchten Stadtführung am Donnerstag erkunde ich zunächst die Altstadt auf eigene Faust.



Zum Frühsport ging es erst mal rauf nach Münzenberg und auf den Sternkiekerturm, um die Aussicht zu genießen.







Bei der Stadtführung lernte ich dann etwas über die verschiedenste Arten von Fachwerk und die Stadtgeschichte.





Es ging dann direkt weiter mit der Rathausführung, die wenig neue Informationen brachte.

Nach einer verdienten Pause schaute ich mir noch den Schlossberg und die „Neustadt“ an.





Zum Sonnenuntergang stieg ich ein weiteres Mal auf den Sternkiekerturm:


und ließ den Tag dann im lokalen Brauhaus ausklingen.
