Kategorie: Deutschland von A – Z (Seite 2 von 2)

K wie Kiel

Um die Urlaubstage aus dem letzten Jahr noch rechtzeitig vor ihrem Verfall einzulösen, habe ich direkt im Anschluss an einen schönen und erholsamen Golfurlaub mit Adelheid in unserem zweiten Heimatclub Soltau den Rücksack gepackt, ein Deutschland-Ticket gebucht und mich „planlos“ auf den Weg gemacht.

Die erste Station dieser Reise war Kiel (und Umgebung).

Nach dem Einchecken im Hotel zog es mich zuerst ans Wasser.

Am Schwedenkai starten die Fähren nach … Schweden und direkt nebenan lag gewaltig „Mein Schiff“.


Nach einem kurzen, landestypischen Mittagessen, ging es aufgrund der Wettervorhersage ins Museum.

Aus den empfohlenen Museen das Computermuseum der FH Kiel ausgesucht.

Da es ziemlich abseits liegt, war ich am Anfang allein im Museum (zum Glück nicht nachts). Die Entwicklung der Rechner bis zu der Zeit, als ich mit meinem Studium begonnen habe, war interessant dargestellt und es gab den ein oder anderen Flash Back.

Meine nächste Station war Laboe.

Auf dem Heimweg machte ich noch einen kurzen Abstecher zum alten Rathaus.

Da am zweiten Tag die meisten Museen geschlossen waren, startete ich den Tag nach einem schnellen Frühstück im Botanischen Garten der Universität Kiel.

Danach ging es vorbei am Nordfriedhof und Wasserturm Ravensberg

weiter zur Aussichtsplattform am Nord-Ostseekanal, wo ich bei sehr wechselhaftem Wetter das Schleusen der unterschiedlich großen Schiffe beobachten konnte.

Noch bevor die Schleusentore wieder geöffnet wurden, machte ich mich auf den Weg auf die andere Seite des Kanals.

Dort gab es erstmal wieder das ortsübliche Mittagessen, diesmal in noch besserer Qualität.

Dann ging es weiter zum Leuchtturm Kiel-Holtenau.

Beim Blick auf die Förde

merkte ich, dass ich Meer sehen wollte und nahm kurzentschlossen den Bus nach Kalifornien.

Nach einer kurzen Pause am Strand, spazierte ich dann am Strand entlang bis zum Strand von Brasilien, noch ein Stückchen weiter und machte mich dann wieder auf den Weg zurück zum Hotel.

E wie Erfurt

Dieses Wochenende stand eine Städtereise mit lieben KollegInnen auf dem Programm. Da unser hundefreundliches Hotel in der Nähe der Messe war und wir individuell am Freitag anreisten, hatten wir uns zum Abendessen im Wirtshaus am Dom verabredet. Meinen „Freitag“ optimal nutzend, kam ich bereits am Nachmittag in Erfurt an und ging vom Bahnhof aus erstmal in Richtung Altstadt (da ich gerade die Straßenbahn verpasst hatte).

Vom imposanten Fischmarkt aus ging es dann weiter mit der Straßenbahn bis zum Hotel. Obwohl es wegen des Nena Konzerts, das am Abend direkt nebenan in der Messe stattfand, völlig ausgebucht war, bekam ich noch ein ruhiges Zimmer, konnte meine Sachen abladen und zum egapark aufbrechen.

Dort konnte ich Pflanzenvielfalt entdecken, einen Ausflug in die Wüste und den Dschungel machen und eine tolle Aussicht auf Erfurt genießen.

Nach dem ich noch ein Einhorn gesehen hatte und im Dschungel von blauen Schmetterlingen umflattert wurde, konnte mein Tag kaum noch besser werden.

Vom egapark aus ging ich dann weiter durch die Parks entlang der Gera in Richtung Altstadt.

Am Abend nach gut 17.000 Schritten war das Essen im Wirtshaus am Dom dann wirklich verdient.

Auf dem gemeinsamen Spaziergang nach dem Abendessen trafen wir dann erste Helden der Kindheit, die hier in Erfurt ihr Zuhause haben.

Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück zur Stadtführung, bei der wir viel Wissenswertes über die Stadtgeschichte von Erfurt erfuhren und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenlernten.

S wie Stuttgart

Um die Anfahrt zum diesjährigen Bildungsurlaub „Wandern und Resilienz auf der Schwäbischen Alb“ angenehmer zu gestalten, hatten meine Freundin Celia und ich eine Anreise am Vortag mit Übernachtung in Stuttgart eingeplant.

Um möglichst viel Zeit für die Erkundung der Stadt zu haben, sind wir am Sonntag morgen um 8:00 Uhr in Köln losgefahren und waren nach einer entspannten Fahrt gegen Mittag in Stuttgart.

Unser erstes Ziel war der Killesberg mit Höhenpark und Aussichtsturm.

Nachdem wir uns noch gestärkt hatten, waren unser nächstes Ziel die besonderen Verkehrsmittel Zahnradbahn „Zacke“ und die Standseilbahn zum Waldfriedhof, die beide in Stuttgart ganz normale Bestandteile des öffentlichen Verkehrsnetz sind und somit in unseren Tagestickets enthalten waren. (was natürlich meinen innerer Schwaben zum Jubeln brachte)

Die Zacke ist von innen nicht besonders sehenswert sondern wirkt wie eine normale Straßenbahn. Hier sind die steile Fahrt und die damit verbundenen Aussichten auf Stuttgart das Highlight.

Bei der Seilbahn geht die Fahrt durch den Wald, aber hier ist dafür die Bahn ein echter Hingucker.

Nun ging es für uns ins Zentrum von Stuttgart. Vom Hauptbahnhof, der immer noch Baustelle ist, vorbei am Crepestand, den es schon zu meiner Studienzeit in Stuttgart gab, über die Königsstraße (unverändert häßlich) zum Schlossplatz.

Da es leider durch eine lautstarke Pro-Palästina Demo auf der Königstrasse etwas ungemütlich wurde, gingen wir rasch in Richtung altes Schloss in die (sehr kleine) Stuttgarter Altstadt weiter.

Da am Marktplatz noch eine pro-israelische Demonstration stattfinden, suchten wir uns schnell noch etwas zu Essen (Maultaschen von Herrn Kächele) und machten uns dann auf den Rückweg zum Waldhotel, wo wir noch einen Absacker in der Bar genossen.

D wie Dinkelsbühl

Letztes Wochenende konnte ich mal wieder zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und bei bestem Wetter das Gartenfest von Gerhard und Doris mit einer ausgiebigen Besichtigung von Dinkelsbühl verbinden.

Übernachtet habe ich im Hotel Luise, das ruhig mitten in der Altstadt liegt und außen mittelalterlich und innen herrlich modern ist.

Am Freitag Nachmittag bin ich erstmal planlos durch die Stadt gebummelt und habe die ersten Eindrücke vom letzten Mal schon etwas vertieft.

Zum Abendessen bin ich dann mit Doris und Gerhard zum Biergarten der Harburg gefahren, wo wir es uns vor beeindruckender Kulisse schmecken ließen.

Am Samstag hatte ich dann die Stadtführung gebucht und habe anschließend noch auf eigene Faust die Tour rund um die Altstadt gemacht, um herauszufinden, welcher Turm mir am besten gefällt und wo eigentlich Rapunzel versteckt ist.

Auch reichlich Wasser ist um die Altstadt herum zu finden:

Am Nachmittag ging es dann zum Gartenfest von Doris und Gerhard, wo ich mich im Pool herrlich abkühlen konnte und bei lecker Essen und Trinken und tiefsinnigen Gesprächen den Tag ausklingen ließ.

Am Sonntag habe ich nach dem Frühstück noch den Rundgang in der Altstadt gemacht, um auch ja nichts zu verpassen, bevor ich dann mit einem Abstecher nach Wiesbaden wieder nach Hause gefahren bin.

Dinkelsbühl – Speed Preview

Dieses Wochenende hatte ich wieder etwas in Süddeutschland zu erledigen. Diesmal ergab sich die glückliche Fügung, dass mein Studienkollegen Gerhard und seine Frau Doris mal nicht die Welt bereisten sondern zuhause in Fremdingen waren und auch noch Zeit hatten, so dass ich die beiden endlich mal wieder besuchen konnte. Natürlich ließ ich mich von meinem Navi leiten und war dann etwas überrascht, als mich mein Weg kurz vor dem Ziel durch Dinkelsbühl führte.

Beim Austausch über unsere diversen erlebten und geplanten Reisen beschlossen wir dann spontan, zum Abendessen nach Dinkelsbühl zu fahren und vorher noch ein bisschen durch die Stadt zu bummeln.

Doris und ich beim Bummel durch Dinkelsbühl

Auch wenn wir nur kurz unterwegs waren, hat mich das Stadtbild wirklich beeindruckt und auf jeden Fall Lust darauf gemacht, beim nächsten Besuch noch viel mehr zu entdecken.